http://www.gamshurst.de
Index: A-Z
Kontakt
Impressum
Startseite

Wohnen in Gamshurst:

Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrages
"Eichbühn-Süd" in Gamshurst

Ein weiterer Meilenstein für die Realisierung des Baugebiets "Eichbühn-Süd" in Gamshurst ist erreicht: Oberbürgermeister Klaus Muttach und Stefan Ursprung von der Kommunalberatung und Infrastrukturentwicklung GmbH (KBB) aus Baden-Baden haben den städtebaulichen Vertrag unterzeichnet.

Im städtebaulichen Vertrag sind die Aufgaben und Verpflichtungen der beiden Vertragspartner (Stadt Achern und KBB) verbindlich geregelt. Die KBB übernimmt die Projektsteuerung, die Umlegung, die Erschließung und die Kostenverteilung im Plangebiet. Dem Erschließungsträger obliegt dabei auch die technische Ausarbeitung der erforderlichen Planung und die Herstellung der Erschließungsanlagen einschließlich der Wasserversorgungs- und Entwässerungseinrichtungen. Die Stadt Achern verpflichtet sich im Gegenzug, die Erschließungseinrichtungen und sonstigen öffentlichen Flächen nach ihrer endgültigen Herstellung in ihre Baulast, Unterhaltung und Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen.

Auch wenn dieser Vertrag erst mit der Unterzeichnung aller Vereinbarungen wirksam wird, so stellt er eine wichtige Grundlage für die mit den bauwilligen Eigentümern abzuschließenden Kostenerstattungsvereinbarungen dar.

Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern sowie die Geschäftsführer Jürgen Berner und Stefan Ursprung haben in den letzten Monaten viele Gespräche geführt und zeigen sich erfreut, dass nun ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen ist, das Baugebiet "Eichbühn-Süd" mit seinen ca. 32 Bauplätzen zu verwirklichen. Sie sind zuversichtlich, in den nächsten Wochen die Gespräche mit allen Eigentümern zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können.

Oberbürgermeister Klaus Muttach erläuterte den weiteren Zeitplan, wonach bis zum Jahresende die für das Bebauungsplanverfahren erforderlichen Gutachten vorliegen sollen und der Entwurf Anfang des kommenden Jahres offen gelegt werden kann. Die Satzungsreife soll im Laufe des Frühjahrs erfolgen. Bei einer knapp einjährigen Bauphase ist die Übergabe des Baugebiets und Hochbaufreigabe im Laufe des Winters 2015/2016 angedacht.

Mit diesem Baugebiet, so Oberbürgermeister Klaus Muttach, werde das politische Ziel der Stadt umgesetzt, dass in jedem Stadtteil eine bauliche Entwicklung möglich gemacht werden soll. Dadurch können junge Familien im Ort bleiben oder zuziehen, Kindergartenplätze und Schulen werden dadurch belegt und diese Infrastruktur auf diese Weise gestärkt, ebenso wie die Vereinsarbeit. Schlussendlich, so Muttach, sei eine stabile Bevölkerungsentwicklung aber auch zur Stärkung der Kaufkraft und damit den Einzelhandel mit dem Angebot für die Nahversorgung ein wichtiger Pfeiler. Deshalb habe er dieses neue Baugebiet in Gamshurst auch gern unterstützt. Muttach dankte dem Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern an der Spitze für die Initiative, weitere Bauplätze in Gamshurst zu schaffen.
Seitenanfang

Verwirklichte Baugebiete der letzten Jahre

Übergabe Baugebiet Kirchweg

Nahezu auf den Tag genau 39 Jahre nach der ersten Genehmigung können im Baugebiet Kirchweg nun 18 Familien ihre Häuser errichten.

Oberbürgermeister Klaus Muttach und Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern hießen nach Beendigung der Erschließungsarbeiten für den zweiten Abschnitt des Baugebiets herzlich zur offiziellen Übergabe willkommen.

Muttach erinnerte an die Geschichte des Baugebiets, die bis in das Jahr 1971 zurückgeht, als erstmals die Bauplätze vom alten bis zum neuen Kindergarten sowie eine Reihe entlang der heutigen St. Nikolausweg genehmigt wurden. 1998 habe man neu beschlossen, den zwischen altem und neuem Kindergarten und dem südlich der Oststraße verlaufenden Wirtschaftsweg einzubeziehen, im August 2009 sei der Bebauungsplan dann rechtskräftig geworden.

Somit seien 18 neue Bauplätze mit einer Größe von jeweils 500 bis 700 Quadratmeter entstanden, sechs davon seien im Eigentum der Stadt. Da noch nach alten Richtlinien erstellt, seien die Kosten für die Erschließung durch die Anliegergebühren nicht kostendeckend getragen, die Stadt zahle letztlich 80000 bis 10000 Euro der Gesamtkosten von insgesamt 425000 Euro zu, erläuterte Muttach. Seien für Kanalisation und Wasserversorgungsleitungen insgesamt 185000 Euro in den Wirtschaftsplan der Stadtwerk eingestellt.

Nach aktuellem Stand hätten die Grundstückseigentümer mit einem Beitrag von circa 40 Euro pro Quadratmeter für Erschließung, Wasser, Abwasser und Ausgleichsmaßnahmen zu rechnen. Von Februar bis Mitte Juli hätten die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt gedauert. Man sei also zwei Wochen früher fertig als geplant und rechne mit Kosteneinhaltung. 
Dank richtete der OB an die beteiligten Baufirmen ebenso wie an Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern als „personifizierten kurzen Draht“ in vielen kurzfristig zu regelnden Angelegenheiten.

Hans Jürgen Morgenstern informierte, dass die Hälfte der Bauplätze bereits verkauft seien, Gamshurst also weiterhin ein sehr beliebter Wohnort für junge Familien sei. Morgenstern dankte Rainer Herold als Projektleiter der Stadt und formulierte auch Bedarf nach einem weiteren Baugebiet in Gamshurst. Seitens des beteiligten „Quartetts“,  zu dem neben der Verwaltung und den Stadtwerken auch Baufirma und Ingenieurbüro gehören, richtete Peter Sackmann als Geschäftsführer des Ingenieurbüros herzliche Glückwünsche an die Beteiligten, erläuterte dass mit dem Baugebiet gewissermaßen auch der Beginn des 50-jährigen Betriebsjubiläums verbunden sei.

Seitenanfang

Spatenstich Baugebiet Kirchweg, zweiter Bauabschnitt

Im Gamshurster Baugebiet Kirchweg wurden bei windig-kaltem Wetter mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts gestartet. Mit einem Gesamtvolumen von 425.000 Euro werden Straßen (260.000 Euro) angelegt, Kanalisationsarbeiten (115.000 Euro) durchgeführt, sowie eine Druckrohrleitung (einschließlich Erdarbeiten 50.000 Euro) gebaut.

Seitenanfang

Oberbürgermeister Klaus Muttach zeigte sich erfreut, trotz klammer Kassen das Baugebiet fortsetzen zu können, das bereits 1971 genehmigt wurde. 1998 wurde im Gemeinderat der Aufstellungsbeschluss gefasst, den Bereich zwischen altem und neuem Kindergarten in den Bebauungsplan Kirchweg einzubeziehen. Von 17 Bauplätzen, die hier entstehen, seien sechs in der Hand der Stadt Achern, erläuterte Muttach. Hinsichtlich des Verhältnisses von privatem und öffentlichem Besitz sei dies somit ein „Altfall“, da die jetzt gültige Regelung noch nicht bestanden habe, wonach wenigstens 50 Prozent des Baugebiets der Stadt gehören müssten. Am 25. Januar dieses Jahres habe der Gemeinderat den Auftrag für Kanalisations-, Wasserversorgungserd- und Straßenbauarbeiten vergeben.

Bis Ende Juli sollten Straße, Kanal und Druckrohrleitung fertiggestellt sein, zeigte sich Muttach zuversichtlich, zumal gut bekannte Firmen der Region die Ausschreibung für sich hätten entscheiden können.

„Gut, dass wir endlich starten können“, war auch Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern angetan vom Start. Dass sowohl die ausführende Baufirma wie das Ingenieurbüro gute „Bekannte“ in Gamshurst seien, sei sicherlich auch hinsichtlich des Einvernehmens mit der Nachbarschaft von Vorteil.

Peter Sackmann vom Ingenieurbüro bestätigte ebenso wie Alois Huber von der Baufirma aus Ottenhöfen, dass man gerne wieder in Gamshurst tätig sei und lud zum gemütlichen Umtrunk im etwas molligeren Bauwagen ein.

Bericht: Michael Karle

Seitenanfang

Erster Spatenstich für Baugebiet "Kirchweg"

Bericht "Im Kirchweg stehen alle Ampeln auf Grün" zum ersten Spatenstich im neuen Baugebiet (erschienen im Acher- und Bühler Bote vom 26.03.2009).

Bitte klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um den Artikel in einem neuen Fenster anzuzeigen.

Bericht lesen (268 KB)
Seitenanfang

Bei Baugebietsübergabe strahlte nicht nur die Sonne

Bericht vom September 2008

Strahlender Sonnenschein herrschte bei der Baugebietsübergabe „Kleinfeld-West“ – der Geschäftsführer der KBB, Jürgen Berner nahm dies als gutes Omen. Von Beginn der Aktivitäten bis hin zur Fertigstellung dieses Neubaugebietes gab es viele Sonnenstrahlen, alles lief bestens ab, so Berner in seinem Resümee.

Voll des Lobes war Oberbürgermeister Klaus Muttach, „es ist für die Stadt ein schöner Anlass so ein gelungenes Werk zu übernehmen“. Weiter erwähnte Muttach, dass die Baugebietserschließung über einen privaten Erschließungsträger für die Stadt Achern nicht nur ein spannendes sondern auch ein Pilot-Projekt war. Erstmals ist man den Weg über einen privaten Erschließungsträger gegangen, weitere Baugebiete sollen in dieser Art folgen. Tadellose Arbeit bescheinigte Muttach auch den beteiligten „Partnern“, angefangen von den Stadtwerken, der KBB/Baden-Baden, Ingenieurbüro Zink/Lauf, Huber-Bau/Ottenhöfen und der Firma Kindle/Lahr. Die reine Bauzeit dauerte von Januar bis zum 14. August.

Die Stadtwerke Achern mussten Baukosten für die Gewerke Kanalisationsarbeiten, Druckrohrleitungsbau und Erdarbeiten der Wasserversorgung in Höhe von ca. 190000 Euro tragen, die Kosten die von der KBB getragen wurden (Bauleitplanung, Bodenordnung, Planung und Herstellung der Erschließungsanlagen) beliefen sich auf rund 380000 Euro. Auch die Erschließungsbeiträge der KBB in Höhe von ca. 50 Euro/m² liegen im veranschlagten Kostenrahmen. Entstanden sind, so Muttach, 13 Bauplätze, davon sind fünf im städtischen Eigentum. Für zwei Bauplätze wurde bereits ein Bauantrag gestellt. Neben der Schaffung von Bauplätzen war das weitere Ziel das Herstellen einer Verkehrsanbindung zwischen den Baugebieten Kleinfeld und Kleinfeld-Süd an die Eichbühnstraße und somit eine direkte Anbindung an den Ortskern.

Seitenanfang

Grund für die Erschließung dieses Baugebietes im Zusammenhang mit dem Erschließungsträger war, dass die Kosten direkt auf die Grundstückseigentümer verteilt werden konnten. Abschließend ging Muttach auf die Chronologie des kleinen und feinen Neubaugebietes ein. So fand im Februar 2006 eine Eigentümerversammlung und Vorstellung des Erschließungsträgers statt, am 12. September 2007 wurde der Städtebauliche Vertrag unterschrieben und einen Monat später der Bebauungsplan im Gemeinderat verabschiedet. Der Spatenstich erfolgte am 8. Januar und der Abschluss der Bauarbeiten und formelle Übergabe der Verkehrswege an die Stadt Achern wurde am 14. August erreicht. Somit entstand ein schönes Baugebiet in relativ kurzer Zeit.

Seinen Dank sprach der Geschäftsführer der KBB/Baden-Baden, Jürgen Berner an alle Beteiligten dieses Neubaugebietes aus. In den vergangenen acht Monaten wurde durch die Firma Huber-Bau umgesetzt, was in den letzten zweieinhalb Jahren mit den Eigentümern, der Orts- und Stadtverwaltung sowie den politischen Mandatsträgern vorbereitet wurde. Die Erschließung „Kleinfeld-West“ wurde zum ersten Male in Achern als private Maßnahme durchgeführt und von den Grundstückseigentümern finanziert. „Wir sind der Überzeugung, dass die private Durchführung von Erschließungsmaßnahmen Zukunft hat, weil die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Städten und Gemeinde solche Lösungen geradezu erfordern“, so Berner. Wir übertragen nunmehr die Erschließungseinrichtungen ins Eigentum der Stadt und die fertig erschlossenen Bauplätze an die Eigentümer zur weiteren Nutzung. Mit einer besonderen Überraschung wartete Berner zum Schluss auf. Als Zeichen der Verbundenheit zum Baugebiet wird die KBB eine Sitzbank spenden, Ortsvorsteher Morgenstern darf hierfür das richtige Plätzle raussuchen.

Seitenanfang

Diesen Bogen nahm Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern gerne auf. Auch er war voll des Lobes, dass dieses Baugebiet, welches längere Zeit zuvor brach lag, nun mit der KBB in kurzer Zeit verwirklicht wurde, somit werden wir auch noch einen passenden Platz für die Sitzbank finden. Alle haben nach Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern an einem Strang gezogen, wichtig war auch, dass die Stadt eine „goldene Brücke“ gebildet hat. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Privaterschließung wurden die Kanalisations- und Wasserversorgungsarbeiten auf Rechnung der Stadtwerke durchgeführt, welche schlussendlich von den Grundstückseigentümern über die Beiträge finanziert werden.  Mit den Worten „Gamshurst ist liebens- und lebenswert“ schloss Morgenstern seinen Dank auch an die anwesenden Grundstückseigentümer mit ein.

Abschließend war es Hermann Müller vom Ingenieurbüro Zink/Lauf der nochmals auf die Baumaßnahme einging. Mit Blickrichtung auf die ersten Bauaktivitäten wünschte er den neuen Bauherren/Eigentümern, dass sie sich gut im Dorf integrieren.

Zu guter letzt wurde von allen das Neubaugebiet „Kleinfeld-West“ mit dem Namen „Meisenstraße“ abgelaufen und unter die Lupe genommen. 

Bericht: Reinhard Brunner

Seitenanfang

Baustellenbesichtigung im Baugebiet "Kleinfeld-West"

Bericht vom Juni 2008

Langsam nimmt das Neubaugebiet "Kleinfeld-West" (endgültige)-Konturen an. Bei einer "kleinen Baugebietsbegehung"  konnten sich Behörden- und Bürgervertreter sowie Grundstückseigentümer über den derzeitigen Ausbaustand informieren und über die jetzige im Rohzustand befindliche Planstraße durch das Baugebiet laufen. 

Das kleine und feine Baugebiet "Kleinfeld-West" ist auf dem besten Wege, die Fertigstellung steht unmittelbar bevor, deshalb war es für den privaten Erschließungsträger, die KBB GmbH / Baden-Baden Anlass, eine Baustellenbesichtigung durchzuführen. Diese hatte der Geschäftsführer der KBB, Jürgen Berner unter ein ganz besonderes Motto gestellt "5 Monate hinter uns und 5 Wochen vor uns". Am 11. Januar, bei frostigen Temperaturen und Glühwein wurde der Spatenstich durchgeführt, seitdem sind fünf Monate vergangen, nun soll in 5 Wochen das Baugebiet fertig sein". Und dort haben wir sommerliche Temperaturen und stoßen mit einem kühlen Blonden auf ein gelungenes, kleines und feines Baugebiet "Kleinfeld-West" an, so der schmunzelnde KBB-Geschäftsführer Jürgen Berner.

In seinem Rückblick erwähnte Berner, dass direkt nach dem Spatenstich die Bauunternehmung Huber/Ottenhöfen mit der Baumaßnahme begonnen hatte. Froh war Berner, dass es nicht allzu viele Schlechtwettertage gab "und bisher auch keine klagen von Nachbarn", letzteres auch ein Verdienst der ausführenden Firma. Seinen Dank sprach Berner auch den Herren Peter Heimann und Herbert Schnurr vom Ingenieurbüro Zink/Lauf aus, die die Baustelle kontinuierlich betreuten. Ein besonderes Lob zollte Berner an Rainer Herold von der Stadt Achern und seine Kollegen aus, die mit guten, sachdienlichen Vorschlägen dann parat standen, wenn´s mal ein "bissle" komplizierter wurde.

Seitenanfang

Jetzt ist die Entwässerung vollständig für Schmutz wie auch das Regenwasser eingelegt. Auch die Anschlüsse zur Entwässerung der tiefliegenden Grundstücke außerhalb der Baugrundstücke sind geschaffen und funktionstüchtig. In den letzten Wochen wurden die Wasserleitungen inkl. der Anschlussleitungen auf die Grundstücke verlegt. Aktuell werden in Kürze die Kabelarbeiten von der Süwag und der Telekom vorgenommen, nachdem auch die Schüttung für das Straßenniveau erkennbar ist. Auch ist die Umlegung inzwischen unanfechtbar, so Berner. Die Grundbücher für die insgesamt 13 Baugrundstücke sind auf dem Grundbuchamt gebildet. Nach der geplanten Übergabe der Erschließungsanlage vor den Sommerferien können wie vorgesehen die Eigentümer noch in diesem Jahr den Traum vom Hausbau ganz konkret angehen, so die tolle Abschlussbotschaft von Jürgen Berner.

Voll des Lobes war auch Bürgermeister Arno Haiss. Das Baugebiet "Kleinfeld-West", unser Pilotprojekt bei der Stadt Achern, läuft hervorragend. "Ein Gebiet, das alle Probleme hatte, die einer Verwirklichung entgegenstanden, heute ein Baugebiet das keine Probleme mehr hat", so brachte es Haiss kurz und bündig auf den Nenner. Bürgermeister Haiss betonte auch, dass dieses Baugebiet keinen Qualitätsverlust im Vergleich zu einem Baugebiet hat, welches durch die Stadt gebaut wurde, "die Sache lauft für uns gut und rund".

Seitenanfang

Vom Büro Zink erläuterte Peter Heimann schließlich den Eigentümern und dem Ortschaftsrat das Baugebiet und die Erschließungsmaßnahme. Auch Fragen der Grundstückseigentümer wurden gerne beantwortet. So wollte eine Eigentümerin wissen, warum die Keller "Grundwasserfrei" liegen müssen. Erläuterungen gab hierzu Herbert Schnurr vom Büro Zink. An manchen Stellen erfordert der Grundwasserstand eine "weiße Wanne", eine 30 cm dicke Bodenplatte mit dichtem Fugenband führt dazu, dass die Bodenplatte gegen Grundwasser dicht ist.

Erfreut zeigte sich an der Einmündung zur Eichbühnstraße Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern. Hier erwähnte Berner, "dass wir an einen ganz wichtigen Punkt stehen". Für den Ortschaftsrat und die Stadt war es wichtig, dass über das Baugebiet "Kleinfeld-West" eine Verbindung zur Eichbühnstraße wie auch Meisenstraße geschaffen wird, als Durchlässigkeit für die bebauten Baugebiete, somit "hat die Qualität für den Ort zugenommen". Erläutert wurde auch die Gefäll- und Oberflächenwassersituation nebst der einseitigen Entwässerungsrinne mit Gehweg "alles Dinge, die man jetzt nur durch farbliche Markierungen in wenigen Wochen aber in Natura erkennen kann".

Bericht: Reinhard Brunner

Seitenanfang

Spatenstich für Baugebiet "Kleinfeld-West"

In die Zielgerade biegt ein weiteres Baugebiet im Acherner Stadtteil Gamshurst ein. Dieser Tage wurde der Spatenstich für das Baugebiet "Kleinfeld-West" vollzogen. "Jetzt haben die Baumaschinen das Wort", läuft es witterungstechnisch gut ist in rund sechs Monaten das Baugebiet erschlossen, mit der Bebauung der Grundstücke kann dann im August begonnen werden.

In einem würdigen Rahmen und mit einem "Bauvesper", mit Behörden- und Verwaltungsvertretern, Ortschaftsräten, Grundstückseigentümern, Baufirma und Ingenieurbüro "und mit Bilderbuchwetter" wollte der private Erschließungsträger, die KBB in Baden-Baden ihr erstes Projekt auf Acherner Gemarkung feiern.

Seitenanfang

Erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Klaus Muttach über den "Spatenstich" für dieses Baugebiet "weil hier eine gelungene Vorarbeit geleistet wurde". Auch erwähnte Oberbürgermeister Muttach, dass man die Arbeit des privaten Erschließungsträgers von Seiten der Stadt genau beobachten werden. Für Achern stellt diese Erschließungsvariante ein Pilotprojekt dar. Funktioniert es weiter so hervorragend wie bisher kann sich Oberbürgermeister Muttach eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der KBB bei weiteren Baugebieten vorstellen. Weiter erwähnte Muttach, dass dieses Baugebiet für Gamshurst gut ist, hier können Familien mit Kindern günstigen Baugrund erwerben und bauen, Kindergarten, Schule und der Ort selbst wird gestärkt und profitiert von dieser Entwicklung. In Rekordzeit wurde laut Oberbürgermeister Muttach das "Kleinfeld-West" verwirklicht, im Februar 2006 fand die erste Eigentümerversammlung statt, im Juli 2007 wurde der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes vollzogen und bereits zwei Monate später, noch unter seinem Vorgänger, der städtebauliche Vertrag abgeschlossen. Insgesamt 13 Baugrundstücke, acht in privater Hand und deren fünf für die Stadt entstehen in einem rund 1 Hektar großen Baugebiet. Die städtischen Grundstücke, so der Oberbürgermeister abschließend, werden für 62 Euro zzgl. Erschließungskosten angeboten.

Seitenanfang

Spatenstich Baugebiet Kleinfeld-WestSpatenstich Baugebiet Kleinfeld-West

"Ab heute wird umgesetzt, was in den letzten zwei Jahren vorbereitet wurde", so Jürgen Berner von der KBB in Baden-Baden. Sein Dank galt allen am bisherigen Verfahren beteiligten Personen, den Ortschaftsräten, Stadtverwaltung und natürlich den Grundstückseigentümern. "Alle haben ein Ziel und haben an einem Strang gezogen", so Berner, toll dass in etwas mehr als zwei Jahren, in Rekordzeit, ein solches Baugebiet realisiert werden konnte. Die Erschließung des Baugebietes wird als private Maßnahme durchgeführt und von den Grundstückseigentümern zu 100 % selbst finanziert. Die Gesamtkosten der Erschließung und Umlegung bezifferte Berner auf rund 450.000 Euro. Auch wird das Baugebiet nach den üblichen Standards der Stadt erschlossen, die Energieversorger sind die Stadtwerke Achern und die Süwag und für die gute Kommunikation sorgt die T-Com mit ihrem Leitungsnetz, so Berner. Ein besonderes Dankeschön sprach Berner Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern aus, er war nicht nur der Initiator sondern auch die Triebfeder für alle Beteiligten aber auch der "Kummerkasten" wenn etwas im Argen lag. Künftig sollen Probleme bei der Baudurchführung zunächst mit der Baufirma, dann mit der KBB und erst ganz zum Schluss mit dem Ortsvorsteher - er hat eine Entlastung verdient - geklärt werden, so Berner schmunzelnd.

Seitenanfang

Das Baugebiet "Kleinfeld-West" ist das Bindeglied zwischen dem Baugebiet "Kleinfeld" und der historisch gewachsenen Bebauung entlang der "Lange Straße" so Peter Sackmann vom Ingenieurbüro Zink in Lauf. Im Baugebiet muss eine Aufschüttung in der Größenordnung von 2000 m³ vorgenommen werden um die vorhandene Senke überwinden zu können. Schließlich werden über 1200 Quadratmeter Asphaltbeton als Trag- und Deckschicht aufgebracht. "Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass auch solche erschließungstechnisch etwas schwierigen Gebiete dann relativ rasch und ergebnisorientiert geplant und fertig gestellt werden können, wenn alle an einem Strang ziehen", so Sackmann. Zum Schluss übergab er die weitere Durchführung in die Hände der beauftragten Baufirma Huber aus Ottenhöfen und "wenn es wettermäßig gut läuft sind wir im Juni mit der Erschließung fertig".

Spatenstich Baugebiet Kleinfeld-WestSpatenstich Baugebiet Kleinfeld-West

Zum Schluss wies Bürgermeister Arno Haiss auf die Pilotfunktion dieses Baugebietes für die Stadt Achern hin. Die Zusammenarbeit mit dem privaten Erschließungsträger entlastet Personal bei der Stadt und entlastet weiterhin den Haushalt, da man gleichzeitig Kosten spart. Sein Dank für die zügige Durchführung galt Ortsvorsteher Morgenstern, der KBB und den Grundstückseigentümern.

Bericht: Reinhard Brunner

Seitenanfang

Zwei neue Baugebiete in Planung

Bericht vom Mai 2007

Baugebiet "Kirchweg"

In zentrumsnaher Lage in der Oststraße wird derzeit auf einer Fläche von 1,2 Hektar das Baugebiet "Kirchweg" verwirklicht.

Hierbei entstehen 15 Bauplätze mit Größen von 550 bis 800 qm.

In dem Mischgebiet sind Einzel- und Doppelhäuser vorgesehen, wobei parallel zur Oststraße 1,5- bis 2-geschossige und im restlichen Gebiet 1,5-geschossige Bauweise zulässig ist.

Die Grundflächenzahl wurde mit 0,3 festgelegt und als Dachformen Satteldächer, Walmdächer und versetzte Pultdächer zugelassen.

Das Baugebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe von Kindergarten, Schule, Ortsverwaltung und dem Ortskern mit Bäckerei, Post, Bank und Metzgerei, die allesamt in wenigen Gehminuten erreichbar sind.

 

Mit der Erschließung wird im Spätjahr 2007 begonnen, so dass eine Bebauung für das Frühjahr 2008 vorgesehen ist.

Seitenanfang

Baugebiet "Kleinfeld-West"

In ruhiger Ortsrandlage wird derzeit das Baugebiet "Kleinfeld-West" mit einer Nettobaufläche von 0,8 Hektar geplant.

Zwischen der Meisenstraße und der Eichbühnstraße entstehen 13 Bauplätze mit Größen von 500 bis 600 qm.

In dem allgemeinen Wohngebiet ist 1,5-geschossige Bauweise mit der Grundflächenzahl 0,3 festgelegt, wobei als Dachformen Satteldächer, Walmdächer, versetzte Pultdächer, sowie Zeltdächer zugelassen werden.

Erstmals im Bereich der Stadt Achern wird ein derartiges Baugebiet mit dem privaten Erschließungsträger KBB aus Baden-Baden verwirklicht.

Mit der Erschließung wird ebenfalls im Spätjahr 2007 begonnen, so dass auch hier eine Bebauung im Frühjahr 2008 möglich ist.

 

 

Die Ortsverwaltung ist Ihnen gerne bei der Vermittlung von Baugrundstücken behilflich.

Seitenanfang