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Rückblicke auf die Gamshurster Ortsgeschichte

"Römische Leistenziegel" im Oberfeld gefunden

Das Oberfeld zwischen Obermuhr und Ziegelhütte im Osten und der Acher im Süden und Norden gelegen, ist in seinem Zentrum 138,6 m über dem Meer, fast 4 m höher als der Kirchplatz.

Im 19. Jahrhundert wurden dort mehrere Goldmünzen gefunden.  Eine zeigt König Philipp II.  vom Makedonien, der von 359 bis 336 vor Christus regierte. Hundert Meter nach dem "Späthe-Kreuz", Fahrtrichtung Achern, steht auf der rechten Seite am Radweg eine Infotafel. Dort ist die Münze mit Vorder- und Rückseite abgebildet und das Oberfeld beschrieben.

Ende Januar 2012 hat der Vereion für Ortsgeschichte das Gewann Oberfeld begangen. Unterstützt wurde er dabei von Heinz Großholz von Memprechtshofen und Herbert Riebold aus Helmlingen. Beide sind Mitglied im "Archäologischen Arbeitskreis Kehl-Hanauerland."

Zwei Plastiktüten voll Bruchstücke wurden gesammelt und von Walter Fuchs aus Auenheim begutachtet. Fuchs ist Vorsitzender des Arbeitskreises und gleichzeitig anerkannter Experte auch für staatliche Stellen.

Von dem Sammelgut blieb am Ende ein Ziegelstück übrig, das von Walter Fuchs als Teil einer "Römischen Leistenziegel" eingestuft wurde.

Die Münzenfunde im 19. Jahrhundert und jetzt das Ziegelstück aus der Zeit von Jesu Geburt deuten darauf hin, dass im Oberfeld einmal eine Siedlung bestand.

Verein für Ortsgeschichte Gamshurst
Bericht: Werner Bühler

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