Nach dem "Startschuss" durch den Ortschaftsrat im Mai 2007 entstand innerhalb eines Jahres auf Gamshurster Gemarkung ein Grillplatz an der Straße in Richtung Memprechtshofen - ein Gemeinschaftsprojekt, das Dank enormer ehrenamtlicher Hilfe und durch die Unterstützung von Sponsoren realisiert werden konnte.

 

Grillplatz als "Gemeinschaftsleistung des Dorfes"

Den Startschuss für den geplanten Bau eines Grillplatzes mit Schutzhütte gab am 24.05.2007 in öffentlicher Sitzung das Ortschaftsratsgremium.

Standort des Grillplatzes wird ein gemeindeeigenes Grundstück am Waldrand entlang der Kreisstraße 5372 in Richtung Memprechtshofen sein.

Unter der fachkundigen Leitung des örtlichen Planers Wolfgang Vandersee wird auf einer Fläche von ca. 1100 qm zunächst eine Schutzhütte mit innen liegendem Grill und gemauertem Lagerraum entstehen. Mit Dachüberstand weist die Hütte eine Grundfläche von 12 Meter auf 8,50 Meter auf. Das Holz für die Hütte wird aus dem gemeindeeigenen Wald entnommen.

In der Planung vorgesehen ist ein Kinderspielplatz, ein außen liegender Grill, Autoabstellplätze entlang der Zufahrt, sowie der Platz zum Aufstellen eines Zeltes.

Die Maßnahme wird aus angesparten Dorfmitteln und einem Zuschuss der örtlichen Jagdgenossenschaft finanziert.

Vorgesehen ist weiterhin die Anlegung eines Fußweges entlang der Kreisstraße zwischen Dorf und Grillplatz. Zwischenzeitlich wurde von der Orts- bzw. Stadtverwaltung, auch im Hinblick der Verwirklichung dieses Grillplatzes, eine Radwegeverbindung zwischen Gamshurst und Memprechtshofen gefordert. Dieser neue Radweg wäre ein weiterer Meilenstein im Ortenauer Radwegenetz.

Da keine kommunalen Mittel für den Bau zu erwarten sind, soll die Maßnahme mit dem bewährten "Gamshurster Modell", dem Einsatz von ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren, verwirklicht werden. Erfreut zeigte sich das Ortsoberhaupt darüber, dass bereits mehrere Handwerker des Dorfes ihre Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit signalisiert haben.

An dieser Stelle sei dem Planer Wolfgang Vandersee herzlich für sein ehrenamtliches Engagement gedankt.

 

Baubeginn am Grillplatz

Am 29. Juni 2007 fiel der Startschuss für unser Projekt Grillplatz.

Unsere Fotos zeigen Karl Heinz Wolf, der die Baggerarbeiten ehrenamtlich durchführte, und Planer Wolfgang Vandersee.

Die Maschinen stellte die örtliche Bauunternehmung Werner Meyer unentgeltlich zur Verfügung.

Weitere Baufortschritte beim Grillplatz

Unermüdlich ist die Rentnertruppe des Gamshurster Vereins für Ortsgeschichte derzeit wieder im Einsatz, denn neben der Gestaltung des nördlichen und westlichen Ortseingangs wird derzeit auch das Projekt "Grillplatz" zielstrebig weiter verfolgt.

Bereits Anfang November wurde die rund 20 Kubikmeter starke Bodenplatte der Grillhütte durch die fleißigen Helfer hergestellt. Schalung und Geräte für deren Errichtung stellte erfreulicherweise die ortsansässige Baufirma Werner Meyer zur Verfügung.

Seit Samstag, 24. November 2007, geht man nun auf dem Areal des Grillplatzes zwischen Gamshurst und Memprechtshofen mit den Maurerarbeiten zu Werke, wozu sich Karl Koch, Richard Renner, Rainer Rochon, Werner Bühler und Karl-Heinz Wolf trafen sich.

Karl-Heinz Wolf gilt durch seinen stets unermüdlichen Einsatz bei der Truppe des Vereins für Ortsgeschichte mittlerweile schon als "Rentner-Lehrling" aufgenommen - weitere Helfer, die sich dem Team anschließen, sind stets willkommen.

Der Gamshurster Ortsvorsteher ließ es sich am Samstagvormittag nicht nehmen, selbst die Verpflegung der freiwilligen Helfer zu übernehmen - und so fuhr Hans Jürgen Morgenstern mit Kaffee, Getränken und einem stärkenden Vesper bei der Baustelle vor.

Parallel dazu laufen bereits die Vorbereitungen der Holzarbeiten durch die Gamshurster Zimmerleute Matthias Baumert und Hubert Federle.

Wenn die Wetterverhältnisse in den kommenden Wochen es zulassen, soll mit dem Aufstellen der Hütte noch in diesem Jahr begonnen werden.

Stück für Stück nimmt das Areal nun immer mehr Konturen an - und die vielen stets ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Gelingen dieses Projekts: Angefangen bei der Planung durch Wolfgang Vandersee, über den neu angelegten Bauhof bis hin zum nun beginnenden "Hochbau-Abschnitt" der Maßnahme sind Zeugnisse, dass das schon oft genannte "Gamshurster Modell" reibungslos funktioniert. Der Ortsvorsteher ist davon überzeugt, dass hier zwischen Gamshurst und Memprechtshofen ein Schmuckstück entsteht und dankte allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Stadtteils.

Wie Morgenstern erwähnte, konnte er bereits große Vorfreude bei den Kindern verspüren, als kürzlich die Schulanfängergruppe des Gamshurster Kindergartens St. Nikolaus bei ihm in der Ortsverwaltung zu Besuch war. Über den Winter wird die Baustelle wohl nicht ruhen: es sind bereits weitere Erdarbeiten und Pflanzmaßnahmen zur Begrünung des kompletten Areals eingeplant.

Die Gamshurster Grillhütte steht (Bericht vom 15. Dezember 2007)

"Richtfest" konnte am letzten Samstagnachmittag zwischen Gamshurst und Memprechtshofen gefeiert werden: Brauchte man morgens beim Blick auf das Fundament mit einem aufgemauerten Teilstück noch Phantasie, um sich vorstellen zu können, was hier einmal entstehen sollte, stand man bereits am späten Nachmittag vor einer komplett aufgeschlagenen Grillhütte.

Im nahe gelegenen Maiwald waren die Zimmerleute auf dem Hof der Familie Baumert an den zwei vorigen Samstagen emsig am Werk, um alles für den Aufbau der Grillhütte vorzubereiten und anzupassen - im wahrsten Sinne des Wortes "ein Haufen Holz", der hier abgearbeitet wurde. Im Vorfeld hatte man sich aus Gründen des Naturschutzes entschieden, für die Grillhütte unbehandeltes Douglasienholz zu verwenden.

Familie Baumert organisierte dann den Transport zum Grillplatzgelände, wo am Samstagmorgen ab halb Acht Stück für Stück die Grillhütte aufgebaut wurde. Bei eisiger Kälte, aber strahlendem Sonnenschein hatte sich ein Team an Helfern eingefunden: Konrad, Christian und Matthias Baumert, Hubert Federle, Bernd Müller, Rainer Rochon und Eduard Jörger, unterstützt durch Planer Wolfgang Vandersee und Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern, die ebenfalls den ganzen Tag mit anpackten.

Udo Gartner war mit seinem Abschleppwagen gekommen und half mit dem Kran, das Gebälk nach oben zu befördern.

Werner Brunner hatte die notwendigen Schweißarbeiten durchgeführt und, da man vor Ort keinen Stromanschluss hat, ein Notstromaggregat von Nikolaus Braun von der Rentnertruppe des Vereins für Ortsgeschichte zur Verfügung gestellt.

Für eine Überraschung sorgte Hans-Peter Volz von der nahe gelegenen Bäckerei Volz, als er vormittags vorbeikam und mit Brötchen und Bier für die Stärkung der Arbeiter sorgte. Die weitere Verpflegung und das Mittagessen für die Helfer wurden von der Gamshurster Ortsverwaltung gestiftet.

Gegen 17:00 Uhr nachmittags war es dann so weit: Die rund sechs auf zehn Meter große Grillhütte war aufgebaut. Klar, dass sich da gleich ein kleines "Richtfest" anschloss - inklusive dem Richtspruch des Zimmermanns und dem geschmückten Richtbaum am Dachfirst, den der Ortsvorsteher zum Erstaunen der Helfer besorgt hatte. Damit hat sich ein weiteres mal bestätigt, dass das "Gamshurster Modell" funktioniert - und für diese Aktion eigentlich sogar noch mit dem Zusatz "Maiwald" betitelt sein müsste.

Mit Restarbeiten beim Holzbau, Dachdecker- und Blechnerarbeiten wird es in Kürze auf der Baustelle bei Gamshurst weitergehen - außerdem will man über den Winter auch das Gelände um die Hütte weiter in Form bringen, so dass sicherlich schon Anfang des kommenden Jahres die erste Grillparty dort steigen kann.

 

Baufortschritte bei der Gamshurster Grillhütte

Am 22.12.2007 wurden die Arbeiten an unserer Grillhütte fortgesetzt. Die Zimmermänner Hubert Federle, Mathias Baumert, Bernd Müller und Eduard Jörger waren trotz Eiseskälte damit beschäftigt das Dach einzulatten und somit die Vorarbeiten für die Dachdeckerarbeiten zu tätigen.

Pünktlich um 13 Uhr rollte die "Rentnertruppe" des Vereins für Ortsgeschichte an, um das Dach der Hütte noch vor Weihnachten einzudecken. Mit vereinten Kräften schafften dies bis zum Einbruch der Dunkelheit Nikolaus Braun, Karl Koch, Richard Jörger und Arnold Wieland, die auch das benötigte Gerät zur Verfügung stellten. Unterstützt wurden sie bei den Arbeiten durch Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern, dem Planer Wolfgang Vandersee, sowie Manuel Morgenstern.

Zwischen den Feiertagen führte die Firma Meyer-Eichtinger aus Achern-Gamshurst die Blechnerarbeiten durch, auch dies in ehrenamtlicher Form. Sobald die Witterung dies zulässt werden die Arbeiten mit dem Aufbau der Grillstelle und der Gestaltung der Außenanlagen fortgesetzt.

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