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Gamshurst Aktuell

Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden -
unser Dorf hat Zukunft" (Artikel vom Februar 2007)

In Gamshurst wurde in letzter Zeit viel bewegt - Sowohl in der Dorfgemeinschaft und dem Vereinsleben als auch in öffentlichen Projekten fanden und finden sich immer wieder Möglichkeiten, Akzente zu setzen. So fühlt man sich in Gamshurst auf einem guten Weg, im Jahr 2008 am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" teilzunehmen.

Dipl. Ing. Hansjörg Haas vom Landratsamt Offenburg referierte am 1. Februar im "Hirsch" vor interessierten Zuhören aus der Bevölkerung und des Ortschaftsrats zum Wettbewerb und stand mit fachmännischem Rat zur Seite. Ursprünglich für den 18. Januar geplant, musste der Termin witterungsbedingt wegen des Orkantiefs "Kyrill" verschoben werden - auch dieses Mal gab es eine Verzögerung, war doch zuerst der "Handballkrimi" des Halbfinales mit der Deutschen Nationalmannschaft im Vordergrund, bevor Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern zur Begrüßung vom sportlichen auf den dörflichen Wettbewerb umschwenkte.

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Insgesamt fünf Kriterien werden dabei von der Bewertungskommission mit jeweils gleicher Gewichtung betrachtet:

bilden die Blöcke des Bewertungsrahmens für die Beurteilung. Vor dem Hintergrund der jeweiligen örtlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten, die sich dem Dorf für seine Entwicklung bieten wird das Ergebnis ermittelt, bei dem von dem sechsköpfigen Bewertungsausschuss bis zu 100 Punkte verteilt werden können.

Haas, selbst auch Mitglied in der Bewertungskommission, veranschaulichte in einen Lichtbildvortrag zahlreiche Positivbeispiele, zeigte aber auch Dinge, die zu "Minuspunkten" führen können.

Wichtiger Anhaltspunkt für die Bepflanzung ist eine gute Mischung, anhand der sich die Jahreszeiten erkennen lassen - so kann sie dem Betrachter das ganze Jahr über Freude bereiten. Kleine dekorative Kostbarkeiten, die vielleicht erst auf den zweiten oder dritten Blick sichtbar werden, tragen ihr Übriges zur Attraktivität bei.

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Zu viel des Guten soll es dennoch nicht sein, und gilt es auch darauf zu achten, dass Dekorationen nicht kitschig wirken, zum Beispiel mit "bunt aufgepeppten" alten Arbeitsgeräten und Ähnlichem. Haas führte noch zahlreiche weitere Beispiele auf und schlug zur weiteren Vorgehensweise vor, im Dorf Vorträge oder Beratungen zu Gartenthemen zu organisieren oder auch Pflanzenbörsen zu veranstalten.

Es sind also vielfältige Wege offen, bis 2008 etwas "aufkeimen" zu lassen. Aber nicht nur die Gärten der Häuslesbesitzer finden Beachtung - auch das Gesamtbild der ortstypischen Bauweise und Substanz fließen bei der Punktevergabe mit ein.

So genannte Bausünden lassen sich mitunter durch Kletterpflanzen oder Stauden kaschieren - und bei baulichen Veränderungen lässt sich durch eine überlegte Farb- und Stilanpassung an das Vorhandene ein harmonisches Gesamtbild erzeugen.

Ein Augenmerk wird beim Wettbewerb auch auf das Angebot für Kinder und Jugendliche gelegt, beispielsweise das Vorhandensein und der Zustand von Spielplätzen.

Ganz wichtig ist natürlich, dass alle Aktionen, die zu den erwähnten fünf Bewertungskategorien beitragen, nicht nur vor dem Hintergrund einer Wettbewerbskommission laufen. Sie sollen in erster Linie zum Genuss und zur Freude der Einwohner für ein Wohlbefinden in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft dienen.

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