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Gamshurst Aktuell

Kräftige warme Farben strahlen in die Seele des Betrachters

Bilderausstellung "Wahrnehmung" von Petra Lorch im November 2007

"Kunst ist nicht da, um definiert zu werden - Kunst ist da, um sie zu erleben".
Mit diesem Zitat von Daniela Truschinski begrüßte Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern am Freitagabend die Gamshurster Künstlerin Petra Lorch und die zahlreich erschienenen kunstinteressierten Besucher zur Vernissage anlässlich der Ausstellungseröffnung.

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Neben den Vertretern der Sponsoren Erich Schönle, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Achern und Bernhard Fischer, Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Waldulm, durfte er auch Bürgermeister Arno Haiss und Geschäftsführer Hans-Jürgen Stolzer von der ortsansässigen Kasto begrüßen.

Erstmals dienten die Räumlichkeiten der Ortsverwaltung und die Pausenhalle der Grundschule dem Zweck einer Kunstausstellung. Dem Anlass entsprechend festlich geschmückt und mit den Bildern der Künstlerin im Mittelpunkt war es kaum denkbar, dass dort üblicherweise Dorfpolitik gemacht und verwaltet oder das Pausenbrot gegessen wird.

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Tobias Huber, Stellvertretender Vorsitzender des Kunstvereins Oberkirch hielt bei der Vernissage am Freitagabend die Laudatio.

Der Bildhauermeister und künstlerische Leiter des Vereins kennt Petra Lorch und ihre Kunst seit nunmehr drei Jahren.

In dem ihr eigenen Stil einer abstrakten harmonischen Malerei mit kräftigen Farben und warmen Tönen bringe sie ihr eigenes Wesen in ihrer Kunst zum Ausdruck.

Bilder sind etwas für das Auge, jedoch nehme man diese nicht nur mit den Augen wahr, denn die Schönheit, so Tobias Huber, empfindet man mit dem Herzen.

Der Schriftsteller David Hume sagte einst "Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet."

Petra Lorchs Bilder mit ihren kräftigen warmen Farben strahlen Charakter aus und bereiten dem Betrachter dadurch viel Freude. Vielleicht, so Huber zum Publikum, strahlen ihre Bilder auch in Sie hinein.

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Die Künstlerin weiß, dass sie es mit ihren Werken, die von der Vorstellung des gegenständlichen losgelöst sind, nicht leicht macht.

Bei der ersten Begegnung mit den Gemälden springt dem Betrachter eine unerhörte Intensität der Farben entgegen.

Man setzt sich mit den Bildern auseinander, fühlt, sieht, empfindet und lebt die Formen und Farbkontraste. Der Betrachter entscheidet, ob etwas mit ihm passiert, etwas ihn fesselt, gefangen nimmt und immer neu interessiert. Am Ende wird er für sich alleine entscheiden, ob ihm das Bild gefällt oder nicht. Die Ausdrucksstärke und Intention, die die Künstlerin in das Bild gelegt hat, sieht sie dadurch nicht beeinflusst.

In ihren Augen entstehen letztlich eine Dynamik, Vielfältigkeit und Spannung zwischen Künstler, Bild und Betrachter.

Petra Lorchs Werke waren bereits auf zahlreichen Ausstellungen in der Region zu sehen, aber auch in München sowie im Frühjahr dieses Jahres in Frankfurt präsentierte sie eine Auswahl ihrer Gemälde. 2007 stellte sie außerdem schon in Offenburg, Steinbach, Königsfeld und Durbach aus - und nun zum Jahresende erfüllte sich der lang gehegte Wunsch, auch in ihrem Heimatort Gamshurst ihre Werke zu zeigen. Eine ihrer nächsten Ausstellungen wird im Dezember in Offenheim (Elsass) im Rahmen einer Deutsch-Französischen Ausstellung sein.

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Wie Ortsvorsteher Morgenstern berichtete, bot die Künstlerin vor zwei Jahren an, die Verwaltungsräume und das Sitzungszimmer der Gamshurster Ortsverwaltung optisch mit Bildern aufzuwerten. Seither erfreuen sich dort Besetzung sowie Besucher an Petra Lorchs Werken, die sie auch immer wieder auswechselt.

Diese Verschönerungsmaßnahme der Räume im Rathausgebäude gelte auch als weiterer aktiver Beitrag zum Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft", dem sich Gamshurst kommenden Jahr 2008 stellen wird, so der Ortsvorsteher.

Ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz soll nun mit der Ausrichtung dieser Ausstellung, die ohne Zweifel als kulturelles Highlight in Gamshurst einzustufen ist, an die Künstlerin zurückgegeben werden. Alleine bei der Vernissage wurden rund 150 Besucher gezählt.

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Den Sonntagnachmittag gestalteten die Grundschulkinder mit einem herbstlich-musikalischen Programm mit Liedern und Gedichten. An diesem Tag konnte erneut "volles Haus" vermeldet werden. Das Interesse in der Bevölkerung war überwältigend, und sowohl Petra Lorch als auch die Ortsverwaltung werten dieses Wochenende im Zeichen der Kunst als Erfolg auf ganzer Linie.

Morgenstern dankte der Volksbank Achern und der Winzergenossenschaft Waldulm für die finanzielle und logistische Unterstützung.

Willi Kammerer sorgte für die musikalische Umrahmung der Vernissage, das örtliche Blumenhaus Federle und Monika Weingart zeigten sich für Grüngestaltung und Dekoration verantwortlich.

Die Bewirtung bei der Vernissage übernahm der örtliche Sängerbund - am Samstag und Sonntag sorgte der Grundschulförderverein für Getränke und unterhielt eine Cafeteria.

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Dank für für ein tolles Ausstellungswochenende (Bericht vom Dezember 2007)

Über eine Spende in Höhe von 300 Euro freuten sich der Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Gamshurst e.V. Hans Jürgen Morgenstern und Schulleiter Klaus Bär - ein Dankeschön der ortsansässigen Künstlerin Petra Lorch.

Vom 23. bis 25. November konnte unter dem Thema "Wahrnehmung" eine Ausstellung ihrer Gemälde im Gamshurster Rathaus und in der Schule besucht werden. Beim Ablauf und Logistik konnte die Künstlerin auf tatkräftige Unterstützung vieler Helfer zählen, die bei der Dekoration, der Vernissage am Freitagabend und der anschließenden Ausstellung bis zum Sonntag zum Gelingen eines tollen Wochenendes beitrugen.

Der Förderverein hatte für Bewirtung und eine Cafeteria bei der Ausstellung gesorgt und zu einem Familiennachmittag eingeladen, für den die Grundschulkinder ein herbstlich-musikalisches Programm mit ihren Lehrern einstudiert hatten.

Petra Lorch dankte anerkennend allen Beteiligten für den angenehmen und reibungslosen Ablauf - man habe gemerkt, dass hier ein tolles eingespieltes Team am Werk war.

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