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Gamshurst Aktuell

"April, April!": Unsere Rentner blitzen natürlich nicht!

Die nachfolgende Meldung über die Beschaffung eines Lasermessgeräts, das unsere Rentnertruppe künftig für Geschwindigkeitsmessungen einsetzt, war natürlich ein Aprilscherz.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns im Vorfeld für diesen Jux unterstützt haben - von der Polizei über die Acher-Rench-Zeitung bis hin zu unserem "Rentnerteam" des Vereins für Ortsgeschichte. Einen großen Spaß hatten diese beim geheim gehaltenen Fototermin im Vorfeld wirklich - dieser Teil im Bericht ist also kein Scherz.

Ein besonderes Dankeschön mit einem Augenzwinkern gilt auch all denen, die auf den Scherz hereingefallen sind und den verwundert dreinschauenden Mitbürgern, die beim "Workshop" zufällig vorbeikamen und mit der Situation wohl rein gar nichts anfangen konnten.

Die Initiatoren der Aktion

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Temposünder aufgepasst !!!

Gamshurst verfügt über Geschwindigkeitsmessgerät (Artikel vom 01.04.2010)

Für Raser kann es in und um unseren Ortsteil künftig teuer werden. Es wurde ein Lasermessgerät "RIEGL FG21-P" beschafft, mit dem die Jagd auf Temposünder in Gamshurst beginnen kann.

Unser Team vom Verein für Ortsgeschichte wurde kürzlich im Rahmen eines Workshops in Theorie und Praxis, fachgerecht vermittelt durch Polizeioberkommissar Siegfried Schrempp, in die Bedienung des Geräts eingewiesen. Da für die Trainingssituation keine "Raser" zur Verfügung standen, testeten sie sich gegenseitig: mal mit Fahrrad, mal mit Traktor - und hatten dabei natürlich jede Menge Spaß beim Auswerten der Messergebnisse.

Unseren Rentnern, bekanntlich oft im Ort im Einsatz, sind neuralgische Punkte bestens bekannt, an denen sie künftig "auf die Pirsch" gehen. Zwei bis dreimal in der Woche ist vorgesehen, ein Team von drei Helfern auszusenden: Einer bedient die Pistole, einer liest das Kennzeichen - und der Dritte stoppt ein Stück davon entfernt die zu schnellen Fahrzeuge.

In Gamshurst hoffen wir natürlich, auch von der aktuellen Autobahnbaustelle zu profitieren: Wenn sich der Verkehr auf der L87 bei der Autobahnauffahrt staut, werden wir sicherlich einige Verkehrsteilnehmer antreffen, die versuchen schnell über Schleichwege auszuweichen.

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In Zeiten knapper Kassen gilt es, neue Möglichkeiten und Wege zu suchen, um die finanzielle Lage aufzubessern. Deshalb will man in Gamshurst mit dem Geschwindigkeitsmessgerät nunmehr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits trage man damit präventiv zur Verkehrssicherheit bei, andererseits flössen die Verwarnungsgelder derer, die man erwischt habe, direkt den dorfeigenen Verfügungsmitteln zu. Man habe noch viele Projekte für das Dorf in Planung, die bislang einzig durch finanzielle Hürden nicht gemeistert werden könnten, so Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern. Gamshurst erwartet bei regelmäßigem Einsatz rund ums Dorf eine baldige Amortisation der Anschaffungskosten und gewiss noch den einen oder anderen Tausender im Jahr obendrauf.

Der Ortsvorsteher ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls am Workshop teilzunehmen und dankte dem Verein für seine Bereitschaft, hier mit gleich doppeltem Nutzen zum Wohle der Allgemeinheit im Sinne des ehrenamtlichen Gedankens tätig zu sein. Hier stelle sich ein gewisses "Robin Hood"-Gefühl ein, denn bekanntlich habe der Sagenheld aus Sherwood Forest einst auch den Gesetzesbrechern das Geld abgeknöpft, um es dem Volk zu Gute kommen zu lassen.

Der Zwischenruf "Und wenn wir den Ortsvorsteher mal erwischen, werden wir keine Milde walten lassen" hatte natürlich die Lacher auf seiner Seite.

Am heutigen 1. April werden die ersten offiziellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Wo genau, wird nicht verraten. Ein kleiner Hinweis soll zur "Premiere" jedoch gegeben werden: Irgendwo im Bereich der „Lange Straße“ sollte man tunlichst die Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten. Wer diesen Artikel frühzeitig liest, der ahnt, was einen heute erwarten kann.

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