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Gamshurst Aktuell

Seniorenweihnachtsfeier in Gamshurst (Artikel vom November 2010)

Mit weihnachtlicher Stimmung starteten die älteren Bewohner Gamshursts auf Einladung der Ortsverwaltung traditionell mit einer schön gestalteten Feier in den Advent. Nachdem der Sängerbund Gamshurst unter Leitung von Willi Kammerer die „Friedensglocken der Weihnachtszeit“ eingeläutet hatte, hieß Hans Jürgen Morgenstern willkommen. Der Ortsvorsteher dankte den Älteren und Ältesten der Dorfgemeinschaft und wünschte, dass die Feier zum Advents- und Weihnachtsfrieden in den Herzen beitragen möge. Dank richtete Morgenstern auch an die Kinder der Grundschule, an die Landjugend, die sich gerne wieder für die Bewirtung bereit erklärt hatten, den Sängerbund, der für ein stimmungsvolles Programm sorgte, das Rote Kreuz für Fahrdienste und an die Ortschaftsräte, die in Form von Kuchenspenden zum Fest beigetragen hatten.

Im Rückblick auf das Jahr erinnerte Morgenstern an Aktivitäten, die das Dorf weiter gebracht hätten, wie die Restaurierung der historischen Wehranlage, verschiedene Pflanzaktionen, die Fertigstellung des Grillplatzes, die Sanierung der Hallenküche, das Baugebiet Kirchweg, der Anschluss an das Wasserwerk Rotherst, verschiedene Pflanzaktionen und zuletzt die Neuauflage der Dorfbroschüre. „Was unser Dorf bewegt, sind seine Menschen“, sei deren Titel. Zu den erfreulich vielen Ehrenamtlichen, so Morgenstern, zählen insbesondere auch die Rentnertruppe und der Verein für Ortsgeschichte, der wieder einen historischen Kalender herausgebracht habe.

Pfarrer Hans-Gerd Krabbe aus Achern ging auf den ersten Adventskranz ein, den Johann Heinrich Wichern vor 170 Jahren im Rauhen Haus aufgehängt habe. „Der Kranz mit ursprünglich 24 Kerzen will zeigen, dass es heller und wärmer wird und wir uns zunehmend auf das Geheimnis des Christfests freuen können“, erklärte Krabbe.

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Die Freude des Christfests stellten anschließend die Kinder der dritten Grundschulklasse im Weihnachtsspiel dar, das Klassenlehrer Martin Schübel mit ihnen eingeübt hatte. Weihnachten und der Stern von Bethlehem sind von den Engeln nicht nur für Josef und Maria, sondern auch für Menschen auf der Flucht, für zerstrittene Familien, für Kranke und Behinderte verkündet worden, war die gern gehörte Botschaft.

Als „fahrende Musikanten“ boten die Mitglieder des Sängerbunds unterhaltsame und sehr schwungvolle Melodien und machten Appetit für das von der Ortsverwaltung gespendete Essen und das traditionelle Viertele dazu.

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Werner Bühler, Vorsitzender des Vereins für Ortsgeschichte, erläuterte in seinem Vortrag, wie die hygienische und gesundheitliche Versorgung vor 100 Jahren organisiert war. Gamshurst hatte damals noch eine Krankenschwester aus dem Franziskaner-Kloster in Gengenbach, die Gemeinde bezahlte zwei Hebammen, die richtige Anlage des Güllenlochs und des Misthaufens war wichtig für Mensch und Tier und dennoch, so Bühler brachen Tierseuchen regelmäßig aus und mussten und unter großem Einsatz wieder bekämpft werden. Der Vortrag, so erklärte Werner Bühler, der als Dank des Ortsvorstehers eine Flasche Wein entgegennehmen durfte, werde am 5. Januar bei der Generalsversammlung des Vereins noch einmal zu hören sein.

Bericht und Foto: Michael Karle

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