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Sandsteintröge für den Gamshurster Friedhof (Bericht vom Juni 2011)

Zwei Wasserentnahmestellen auf dem Gamshurster Friedhof wurden im Frühjahr durch die Rentnertruppe des ortsansässigen Vereins für Ortsgeschichte komplett neu gestaltet. Die bisherigen Betontröge waren in die Jahre gekommen und unanschaulich geworden und die Abstellgitter für Gieskannen hatten unter Korrosion gelitten.

Um diese beiden Stellen am Friedhofseingang bei der Oststraße und am Übergang in Richtung Parkplatz sowohl optisch als auch funktional aufzuwerten, fand sich das Team des Vereins zu zwei ganztägigen Arbeitseinsätzen ein: Die bisherigen Wasserentnahmestellen wurden demontiert, der Platz wieder entsprechend vorbereitet, und zwei neue Natursandsteintröge platziert. Letztere hatte der Ortsvorsteher in Bad Peterstal beim Natursteinhandel Baumann herausgesucht, der in letzter Zeit schon einige schmucke Brunnentröge für Gamshurst geliefert hatte - erfreulicherweise wurden die Tröge kostenlos in Gamshurst angeliefert. Während die Helfer des Vereins wieder mit eigenem Arbeitsgerät und Werkzeug anrückten, stellte die ortsansässige Firma IBS kostenlos eine Steinsägemaschine für diese Einsätze zur Verfügung, damit die zu verlegenden Pflastersteine den passenden Zuschnitt erhalten konnten.

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Die Anschlüsse für Wasserentnahme und Abfluss wurden in Eigenregie verlegt - einer der Sandsteintröge erhielt von den Helfern sogar eine gebohrte Rohrdurchführung. Die beiden Tröge aus Natursandstein und benötigte Materialien für die Wasserversorgung hatte der Verein finanziert, während die Kommune die Kosten zur Ersatzbeschaffung der alten Gitterroste trug.

Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern dankte sowohl den "Rentnern" als auch der Jagdgenossenschaft, die durch finanzielle Unterstützung des Vereins immer wieder solche Verschönerungs- und Erhaltungs-Projekte im Dorf ermöglicht - Maßnahmen, die bedingt durch knappe Haushaltsmittel der Kommunen sonst nicht realisierbar wären.

Der Friedhof stelle eine zentrale Begegnungsstätte im Dorf dar, die mit dieser Aktion wieder eine optische Aufwertung erfahren habe, so Morgenstern, der auch schon ausblickend erwähnte, dass man im Spätjahr fest eingeplant hat, den Verbindungsweg vom Eingang an der Oststraße bis zur Kapelle auf der Nordseite des Gottesackers zu pflastern.

Als Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz rund ums Dorf und über das ganze Jahr hinweg versprach er, dass die Ortsverwaltung für die fleißigen Helfer der Gamshurster Rentnertruppe Anfang Juli ein Sommerfest ausrichtet.

Bericht: Marco Weber

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