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Gamshurster Grillplatz erhält Toilettenanlage

Grillplatzbenutzer in Gamshurst können sich auf eine feste Toilettenanlage freuen. Der Ortschaftsrat gab den offiziellen Start für abschließende Planungen und die Realisierung frei.

Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern hieß neben den Räten Wolfgang Vandersee als ehrenamtlichen Planer willkommen. "Du hast vor zwei Jahren den Platz und die Gebäude geplant und bist jetzt wieder bereit, dein Können einzubringen", lobte der Ortsvorsteher. Ähnlich wie die Grillhüttentoilette in Großweier könnten eine monolithische fünf Kubikmeter große Betonzisterne als Grube für die Fäkalien und eine Hauswasseranlage Herz der neuen Toilette sein, erklärte Vandersee. Das am Rande des Platzes zu errichtende Gebäude könne durch eine kleine Gerätehütte und einen überdachten Zwischenraum ergänzt werden. Im offenen Durchgang zwischen Geräteraum und Toilette, so Vandersee, könne man auch ein Waschbecken für den kleinen "Spülvorgang" von schmutzigem Geschirr anbringen, während der Geräteraum das Notstromaggregat beherbergen könne, das die erforderliche Pumpe antreibt. "Wir müssen dieses dann nicht mehr eigens hin und herschieben", führte Morgenstern einen Vorteil an und erläuterte, dass sich sämtliche Alternativen als kostenaufwendiger gezeigt hätten. Realisieren wolle man die neuen Räumlichkeiten mit Betonfertigteilen, während als Überdachung ein zum Platz hin offenes Pultdach vorgesehen sei. Im Unterhalt sei zu erwarten, dass die Zisterne ein- bis zweimal im Jahr geleert werden müsse.

Einstimmig befürworteten die Räte das Vorhaben, die Vertreter der Rentertruppe signalisierten die Bereitschaft zur Mithilfe. "Bis zum Sommer wollen wir die anderen Projekte abgearbeitet haben, damit im Spätjahr die Toilette kommen kann." Im Übrigen, so der Ortvorsteher auf Nachfrage, sei der Platz "sensationell gut" gefragt. Bestens bewähre sich, dass äußerst streng auf die Einhaltung der Lärmvorschriften geachtet werde. Dorfbewohner dürften nicht unter den Feiern leiden. "Wir sind auf Spenden, Mitarbeit und Material angewiesen und freuen uns über jeden Bürger, jeden Verein und jeden Betrieb, der dieses außergewöhnliche Projekt unterstützt", warb Hans Jürgen Morgenstern für einen neuen Erfolg des "Gamshurster Modells".

Bericht & Foto: Michael Karle

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