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Gamshurst Aktuell

Umgestaltungsmaßnahmen am Friedhof Hauptweg und Soldatenfriedhof

Wie das Wetter strahlten alle Verantwortlichen, Gäste und Beteiligten bei der offiziellen Übergabe des neuen Hauptweges am Friedhof sowie der Neugestaltung des Soldatenfriedhofes um die Wette. Zumindest beide Maßnahmen hatten nur ein Resümee verdient "bestens gelungen mit einem feinen, schönen Gesicht an einer wichtigen Stelle im Ort".

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Und alle waren sie am vergangenen Dienstag auch gekommen, um die gelungene Baumaßnahme zu begutachten und offiziell zu übergeben. "Wir haben einen freudigen Grund uns hier an einem so wichtigen und ehrwürdigen Ort zu treffen", so Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern. Er dankte allen Beteiligten ohne die eine solche Maßnahme nicht möglich gewesen wäre. Einmal der Jagdgenossenschaft Gamshurst für die überaus großzügige Spende in Höhe von 21000 Euro, der Rentnertruppe, heuer in "Blau" (blaues Hemd und Mütze), die stellvertretend für 275 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden erschienen waren und auch Bauunternehmer Christian Baumert, der als Dankeschön einen Sandsteintrog mit Jahreszahl, der nun seinen Platz beim Kreuz fand, nach Abschluss der Maßnahme spendete. Da kann ich schlichtweg nur eines sagen "super und danke an alle", so Morgenstern

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Anschließend segnete Pfarrer Ludwig Hönlinger den Fußweg des Friedhofes und den Soldatenfriedhof. Friedhöfe sind Orte der Erinnerungen und des Gedenkens, Christen halten Friedhöfe in Ehren, so Pfarrer Hönlinger. "Gerade der Soldatenfriedhof ist für die jüngere Generation Erinnerung und Mahnung zugleich".

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Oberbürgermeister Klaus Muttach lobte die gemeinsame Arbeit von Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Spender mit einem guten, sichtbaren Ergebnis. Bei allem Engagement braucht man finanzielle Mittel, deshalb freute sich das Stadtoberhaupt, dass die Jagdgenossenschaft mit dem finanziellen Beitrag eine ganz wichtige Säule bei der Realisierung dieser gelungenen Maßnahme war. Ich bin viel in Gamshurst und sehr oft sehe ich die "blauen Jungs", dann weiß ich, dass wieder ein gelungenes Werk vollendet wurde, danke für die 275 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und weiter so, so der sichtlich zufriedene Oberbürgermeister, der zum Schluss auch Bauunternehmer Christian Baumert für seine Spende in Form eines Sandsteintroges dankte.

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Um für eine bessere Begehbarkeit insbesondere für ältere und gehbehinderte Menschen auf dem Friedhof in Gamshurst zu sorgen, wurde ein Teil des Hauptweges befestigt, so Jürgen Roher vom Fachgebiet Tiefbau, Umwelt und Technik bei der Stadt Achern. Die Pflasterarbeiten wurden im vergangenen Jahr ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt die Firma Christian Baumert aus Oppenau. Die Kosten für die Maßnahme wurden gänzlich aus Mittel der Jagdpacht durch die Ortschaft Gamshurst finanziert. Die Gesamtkosten für die Arbeiten beliefen sich auf rund 21000 Euro, so Jürgen Rohrer. Fertiggestellt wurden die Arbeiten aufgrund einer längeren Frostperiode im Frühjahr 2012. Als Belag wurde graues Betonpflaster, wie in Teilen des Friedhofes vorhanden, verwendet. Seitlich wurde der Pflasterweg mit einem Betonpflasterband eingefasst. Eines war Jürgen Roher ganz wichtig. Im Wurzelbereich einer stattlichen Linde wurde ein sickerfähiger Belag – ein spezieller, verklebter Splitbelag – eingebaut um größere Eingriffe in diesem Bereich zu vermeiden und die Linde zu schonen. Seitlich wurde schließlich der Belag mit Riesel beziehungsweise Mutterboden angeglichen.

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Im Frühjahr 2012 wurde weiter durch die freiwilligen Helfer der Rentnertruppe aus Gamshurst der Bereich des Soldatenfriedhofes neu gestaltet. Neben einer optischen Aufwertung dieses Friedhofsteils stand dabei insbesondere auch eine Erleichterung der künftigen Pflegearbeiten im Vordergrund. Im Bereich zwischen den Grabsteinen und dem vorhandenen Weg wurden die Rasen- beziehungsweise Pflanzflächen entfernt und durch eine Schotterfläche mit Vliesunterlage ersetzt. Die vorhandenen Rosen in den Beeten, welche aufgrund des kalten und nahezu schneelosen Winters fast komplett abgestorben waren, wurden von der Rentnertruppe entfernt und durch vereinzelte kleine Staudenbeete mit Eiben ersetzt. Mit Ausnahme der Staudenpflanzung wurden die doch sehr umfangreichen Arbeiten ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt. Diese Arbeiten wurden insoweit nicht nur kostenneutral für die Stadt Achern ausgeführt, sondern tragen nachhaltig zur Aufwertung des Friedhofes in diesem Bereich bei.

Bericht: Reinhard Brunner / Fotos: Reinhard Brunner, Ortsverwaltung Gamshurst, Stadtverwaltung Achern

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