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Konzertabend: 2 x achorat und Küchenrhythmus in der Montagehalle

"…in der Montagehalle die Neonsonne strahlt und der Gabelstaplerführer mit der Stapelgabel prahlt…" so tönte vor rund drei Jahrzehnten die Neue-Deutsche-Welle-Band "Geier Sturzflug" mit dem "Bruttosozialprodukt":

Dieser spezielle Titel war zwar nicht im Programm, aber den Bogen zwischen dem technisch anmutenden Ambiente der Werkshalle eines Industriebetriebs und musikalischer Darbietungen auf der Bühne spannte der Sängerbund Gamshurst am Samstagabend unter dem Motto "2 x achorat" perfekt: Der Chor achorat des örtlichen Sängerbunds bot in der Montagehalle der Gamshurster STOPA Anlagenbau GmbH im Gewerbegebiet einen begeisternden Konzertabend.

Zu Gast waren die Namensvettern des Männerchors aus Harthausen bei Speyer, der auch als "aCHORat auftritt, und als Überraschung die "Beatboys" aus dem Walzbachtal.

Den Namen "achorat" tragen die Gamshurster seit Jahresbeginn – da lag es nahe, diesen beim Konzert in Liedern vorzustellen. So enthüllten sie Buchstabe für Buchstabe ihren Chornamen, der in großen Lettern über der Bühne prangte. Das "a" stand für den südafrikanischen Folk-Song "Aya ngena", das "c" verkörperte mit "Calypso" ein "Warm-Up", oder "r" für das Spiritual "Rock my soul" nach einem Satz des Gamshurster Chorleiters Willi Kammerer.

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Den nächsten Konzertblock im außergewöhnlichen Ambiente der Montagehalle, bestritt der Chor "aCHORat" unter der Leitung von Christoph Niederer mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller und moderner Chorliteratur. Die Pfälzer beglückwünschten die Gamshurster natürlich zum Chornamen: "Eine Super-Wahl", wie mit einem Augenzwinkern angemerkt wurde. Eine ordentliche Portion bissigen Humor bewiesen die Gäste auch mit der Auswahl ihrer Darbietungen, rückten sie doch gerne die Rolle des männlichen Geschlechts mit Titeln wie "Männer" von Herbert Grönemeyer, "Männer mag man eben", oder zur Zugabe mit der "Erschaffung der Eva" ins rechte Licht. Doch auch andere Themen wie "Jamaica Farewell" oder "Bourée" hatten die Harthausener im musikalischen Gepäck.

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Im Mittelteil des Konzertabends zogen fünf Köche in Richtung Bühne, die den fast 600 Besuchern ordentlich was "auf die Löffel" geben sollten:

Die Beatboys begeisterten mit einer Performance pulsierender, mitreisender Rhythmen, die sie anhand Besteck, Geschirr und Töpfen erklingen ließen und schnippelten, klopften und klapperten im Takt – gekrönt durch tosenden Beifall des begeisterten Publikums.

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Schon vor Konzertbeginn hatte sich übrigens der Gamshurster Chor "küchentechnisch" etwas Außergewöhnliches einfallen lassen und neben allerlei ess- und trinkbaren Leckereien ein komplettes Angusrind vom Grill im Angebot.

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Im finalen Konzertblock intonierten die Gamshurster unter anderem Stücke von Hubert von Goisern (Weit, weit weg) und Reinhard Mey (Gute Nacht, Freunde).

Ein besonderes Schmankerl entbot der Zugabe-Titel "Hey, wir woll'n die Eisbär'n sehn" der Puhdys aus dem Jahr 1999, der auf "lokale Bedürfnisse" umgetextet und mit neuem Gewand "Wir sind aus Gamshurst", vorgetragen wurde.

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Vorsitzender Gerold Bahls bedankte sich besonders bei der Firma STOPA – Geschäftsführer Wolfgang Kienzler und Paul Stolzer waren zum Konzertabend gekommen – dafür, ihr Werksgelände für diesen Anlass zur Verfügung zu stellen.

In Gamshurst zeigte man sich mit dem Abend rundum zufrieden – und gewiss auch die 17 neuen Sängerinnen und Sänger, die der Verein seit einer Werbeaktion vor rund eineinhalb Jahren gewinnen konnten: Für manche von ihnen war am Samstag die - rundum gelungene - Konzertpremiere auf der Gamshurster Bühne.

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Bericht: Marco Weber / Fotos: achorat, Marco Weber

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