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Gamshurst Aktuell

Seniorenweihnachtsfeier sehr gut besucht (Bericht vom Dezember 2012)

Die Gamshurster Ortsverwaltung hatte am Ersten Advent zur alljährlichen Seniorenweihnachtsfeier in die Halle geladen – geradezu passend zu diesem Anlass hatte es am Sonntag geschneit.

Rund 120 Gamshurster Einwohner ab 70 Jahren waren der Einladung zu diesem Nachmittag mit abwechslungsreichem Programm gefolgt – so viele wie noch nie, freute sich Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern.

Er gab einen Rückblick auf Projekte des ablaufenden Jahres. Neben verschiedenen Pflanzaktionen zur Aufwertung des Ökokontos waren die Erneuerung der Wasserleitung im Bereich Schwalben-/Lerchenstraße und der Einbau von Windfängen in der Pfarrkirche große Posten im Haushalt.

Besser zugänglich ist nun der Friedhof, dessen östlicher Weg aus Mitteln der Jagdgenossenschaft gepflastert wurde.

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Für 2013 stehe unter anderem eine umfangreiche Sanierung der Halle auf dem Plan, außerdem wolle man Planungen für ein weiteres Baugebiet vorantreiben. Ein wertvoller Beitrag zur Verkehrssicherheit werde, so der weitere Ausblick, mit der Radwegverbindung Richtung Memprechtshofen angegangen – denkbar wäre eine Realisierung etwa 2015 oder 2016.

Die Rentnertruppe habe dieses Jahr bereits bis Mitte November über 630 ehrenamtliche Arbeitsstunden in verschiedenen Aktionen geleistet.

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Am Grillplatz werde man 2013 den Bau der Toilettenanlagen angehen – die finanziellen Mittel in Höhe von rund 25000 Euro habe man mittlerweile fast zusammen.

Mitte November zählte Gamshurst 1690 Einwohner, davon 828 Männer und 852 Frauen. 64 Einwohner, so Morgenstern, dürfen in Gamshurst auf bereits 80 oder mehr Lebensjahre zurückblicken.

Die Zahl der Geburten ist rückläufig: bisher wurden 2012 in Gamshurst sieben Kinder geboren. Im gleichen Zeitraum seien im Ort zehn Sterbefälle zu beklagen.

Oberbürgermeister Klaus Muttach betonte die beeindruckende Bilanz dessen, was in Gamshurst entsteht – viele aus dem Kreis der Anwesenden hätten dazu beigetragen, ein gutes Fundament für eine aktive Dorfgemeinschaft zu schaffen.

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Pfarrer Ludwig Hönlinger überbrachte die Grüße der katholischen Kirchengemeinde. Der Prozess des Alterns - mit einem Augenzwinkern sprach er vom "Metallzeitalter": Gold in den Zähnen, Silber im Haar und Blei in den Beinen - bringe Wachstum an Weisheit und Erfahrung mit sich – und von besonderer Bedeutung sei es, den Blick auf die Ewigkeit nicht zu verlieren.

Hans-Gerd Krabbe von der evangelischen Kirche äußerte anhand des Liedertextes "Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt" den Wunsch nach einem heller, warmherzig und freundlicher werden auf dem Weg durch das Leben und in Erwartung Gottes in Jesus Christus.

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Einen Vortrag mit Rückblick auf die Situation der "Schule und Lehrer im 19. Jahrhundert" gab Werner Bühler vom Verein für Ortsgeschichte.

Die Drittklässler der Gamshurster Grundschule erfreuten die Gäste mit einem Krippenspiel über die Suche von Maria und Josef nach einer Herberge, über der der Stern der Güte erstrahlte, als das Christkind geboren wurde.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag mit weihnachtlichen Liedbeiträgen des Gamshurster Chors achorat unter Leitung von Willi Kammerer – ergänzt durch Beiträge von Ilse Wagner, die humorvoll vom Weihnachtsbacken zu früheren Zeiten berichtete: "War das erste Blech Bräädle verbrennt, dann war's Advent!"

Morgenstern dankte allen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hatten, wie der Landjugend Gamshurst, die für die Bewirtung der Gäste sorgte und dem DRK-Ortsverein für den Fahrdienst.

Bericht: Marco Weber / Fotos: Ortsverwaltung Gamshurst, Marco Weber

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