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Gamshurst Aktuell

"Bunter Abend" der Landjugend Gamshurst fand zum 28. Mal statt

Zweimal konnten die Vorsitzenden Lena Weingart und Daniel Volz mit ihrem Team der Landjugend Gamshurst die Gäste – darunter mehrere befreundete Landjugendgruppen - Anfang November 2015 in einer voll besetzten Halle begrüßen. Zum 28. Mal fand der "Bunte Abend" am Samstag, dem 7. und Sonntag, dem 8.11. statt, bei dem die Akteure auf der Bühne mit dem heiteren Dreiakter "Der verarmte Erbonkel" von Erich Koch die Lachmuskeln der Besucher attackierten.

Die Geschichte um den verarmten Erbonkel drehte sich um die beiden Schwestern Irene Vielkind (Nevin Wiegert), Besitzerin des Wirtshauses zum "Roten Ochsen" und ihre Schwester Dagmar Zungenschnalzer (Patricia Brunner), welcher der "Weiße Ochsen" gehört. Beide Häuser sind hoch verschuldet und die Schwestern versuchen erbarmungslos, sich gegenseitig die Gäste abspenstig zu machen. Die beiden Ehegatten Wilhelm Vielkind (Thomas Huschle) und Hugo Zungenschnalzer (Konrad Baumert) haben wahrlich kein gutes Los mit ihren Frauen gezogen, sehen aber dennoch die ganzen Umstände etwas gelassener, vor dem Bewusstsein um die Erkenntnis "Je weniger Zähne die Frau hat, desto bissiger wird sie".

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Die Fliegenfängers – Simone (Stefanie Zink), ihr Ehemann Eduard (Christoph Huschle) und Sohn Rolf (Michael Lehmann) ziehen zum Urlaub kurzerhand im Weißen Ochsen ein, nachdem Dagmar ihnen das gegenüberliegende Wirtshaus mit Berichten über verlauste Betten und Ratten in der Küche abspenstig gemacht hatte. Mit den gleichen Argumenten lockt Irene die Münchner Theaterbesitzerin Gloria Leberknödel (Julia Schmalz) in ihr Haus. Irenes hübsche Tochter Sabine (Marissa Schindler) hat es sodann dem Filius der Fliegenfängers angetan, jedoch stellt er sich bei seinen Eroberungskünsten anfangs noch recht ungeschickt an – er sei eben noch "so unfertig".

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Die Geldsorgen der beiden Wirtshäuser ließen die Schwestern auf eine Erbschaft von Onkel Paul Senkblei (Andreas Federle) hoffen – doch zum großen Entsetzen ist das Gegenteil der Fall: Paul taucht völlig verarmt auf und sucht Unterschlupf bei seinen Nichten, wo er jedoch kein leichtes Leben führt. Unterstützung erhält er von Postbotin Helga Schluderer (Aileen Gerull), die es mit dem Briefgeheimnis nicht ganz so genau nimmt und stets gut informiert ist, worüber im Dorf kommuniziert wird.

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Helgas Bruder Lupo Schmiernippel (Johann Decker), ein arbeitsloser aber trinkfester Schauspieler, hält sich indessen als Hausknecht über Wasser.

In Pauls Auftrag muss er dann eine Rechtsanwältin spielen, um die wahren Vermögensverhältnisse des Onkels ans Tageslicht zu bringen: Durch einen Rechtsstreit hat dieser seine verlorene Reisebürokette samt Entschädigung zurück erhalten. Klar: Damit ist er nun für Helga, die sich vom Schmuddel-Image verabschiedet, und richtig toll herausgeputzt hat, eine sehr gute Partie. Die Geschäftsführung überträgt er direkt auf Rolf und Sabine, die endlich zueinander gefunden haben – Wilhelm und Hugo wird schließlich an Stelle ihrer Gattinnen die Leitung der Gasthäuser übertragen, aus denen ein Urlaubsparadies werden solle.

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Tosender Szenenapplaus und eine vor Lachen tobende Halle bestätigten, dass die Landjugend ein ideales Stück gewählt, und die Akteure der Theatergruppe den Rollen auf der Bühne klasse Leben eingehaucht haben.

Die Landjugend sorgte mit ihren Helfern für die Bewirtung der Gäste – und traditionell wurden Lose für eine reichhaltige Tombola angeboten. Am Samstagabend konnte man sich nach dem Programm noch für ein oder mehrere "Absackerle" in der Bar im Foyer der Halle verweilen.

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Dreiakter "Der verarmte Erbonkel": Besetzung

Bericht und Fotos: Marco Weber / Landjugend Gamshurst

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