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Gamshurst Aktuell

"Bella Musica": Jahreskonzert des Musikvereins in Gamshurst

"Bella Musica" – die Schönheit der Musik – war beim Jahreskonzert des Musikvereins Gamshurst am Samstagabend, dem 17. Dezember 2016, nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen: Passend zum Titel des Abends hatte das Team der Musiker auch die Halle für eine musikalische Reise nach Italien dekoriert. Ein dreirädriges Ape-Rollermobil parkte vor dem Halleneingang und drinnen empfingen Eisverkäufer am "Gelati-Wagen" die Gäste.

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Vorsitzender Christian Federle freute sich, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen, bevor der Konzertabend unter der Leitung von Dirigent Sylvain Fellmann mit der "Triumphal Scene from Aida" von Giuseppe Verdi eröffnet wurde.

Es folgte die anspruchsvolle dreiteilige "Suite Marchigiana" von Luciano Feliciani, die von den Musikern bravourös gemeistert wurde.

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Michael Kienzle moderierte durch den Abend und hatte zu jedem Stück sehr lebendige Einführungen und Informationen samt Visualisierung auf der Leinwand in petto - gerne auch mal mit einer verschmitzten Bemerkung aus dem Musiker- und Probenalltag garniert.

"The Godfather" von Nino Rota wurde von Niko Spraul mit einem Solopart der Trompete eröffnet – das Posaunensolo präsentierte Sebastian Kaiser.

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Großen Applaus erhielt Frank Brunner für sein Tuba-Solo bei "Morricone´s Melody", auch als "Gabriels Oboe" von Ennio Morricone bekannt und Hauptthema des Films "Mission" mit Robert de Niro. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildete der "Florentiner Marsch".

Gleich zweimal trat Manuel Braun als Solist in den Vordergrund – mit der Posaune bei "Nessun Dorma" von Giaccomo Puccini und dem Bariton beim "Chanson Napolitaine" (PeterTschaikowsky) aus "Schwanensee". Sein Können und die Leidenschaft zur Musik hatte er zuvor schon vor einer Jury unter Beweis gestellt: Jugendleiter Sascha Lehmann hatte die freudige Aufgabe, Manuel Braun mit dem Goldenen Jungmusikerleistungsabzeichen zu ehren, das er mit einem hervorragenden Ergebnis absolviert hatte.

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Zu einer überraschenden Ehrung für den "50." erhielt Baritonspieler Michael Kienzle eine Laudatio von Christian Federle. Leichte Verwirrung verflog schnell, da es sich dabei um "50 Monate" beim Musikverein Gamshurst handelte. Kienzle wurde dennoch offiziell geehrt, da er nach Stationen bei der Stadtkapelle Hornberg und der Stadtkapelle Wolfach, schließlich heute beim Musikverein Gamshurst auf stolze 25 Jahre aktives Musizieren zurückblicken darf.

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Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern überreichte Urkunde und Ehrennadel des Acher-Renchtal-Musikverbandes und dankte ihm im Namen der Dorfgemeinschaft für seinen Einsatz.

Einen Hauch von "Wilder Westen" kam beim "The Good, the Bad and the Ugly" von Ennio Morricone auf – aus dem Soundtrack zu "Zwei glorreiche Halunken", einem Klassiker unter den Italo-Western aus dem Jahr 1966 mit Clint Eastwood.

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Zum Finale des offiziellen Programms gab es die "Italo Pop Classics", ein mitreißendes Medley aus den beliebten Titeln "Sara perche ti amo", "Azzuro" und "Gloria". Unter Ovationen fand die musikalische Reise zum "Stiefel" mit den beiden Zugaben "Funiculi, Funicula" und der Polka "Kirschen aus Penon" ihren Abschluss. Sichtlich zufrieden konnten Musiker und Gäste im Anschluss an das Konzert zum gemütlichen Ausklang übergehen – darunter vier junge Damen: Marion Baro, Alina Jülg, Vanessa Koch und Kim Schrapp, die an diesem Abend ihren Premierenauftritt in der Kapelle erfolgreich gemeistert haben.

Bericht und Fotos: Marco Weber

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