Fasnacht 2014 in Gamshurst

Viele Besucher erlebten am Schmutzigen Donnerstag den Rathaussturm der Litzlocher Moorhexen mit anschließendem Narrentreiben auf unserem Dorfplatz. Zuvor hatten Konrad Baumert und Christian Brommer (von der Landjugend) die Gamshurster Narrenorden 2014  zu dem  Motto „Trotz bezahlen Hungerqualen“ erhalten. Nach dem Stellen des Narrenbaums wurden die Gäste u.a. mit Schupfnudeln kulinarisch verwöhnt.

 

Wir danken an dieser Stelle all denen, die unsere Fasnacht mit Veranstaltungen und Beiträgen  bereichert haben. Super Hallenabende waren der verdiente Lohn für alle Akteure.

 

 

 

 

 

 

Umzug und Kinderfasching in der Halle

Es ist dieses Jahr schwer nachvollziehbar, dass man die Fastnacht eigentlich der kalten Jahreszeit zurechnet: Bei herrlichem „Umzugwetter“ setzte sich in Gamshurst am Sonntag ein kleiner Umzug mit den „Litzlocher Moorhexen“, Musikverein und einer närrischen Schar von Kindern und Eltern in Bewegung. Durch das Dorf ging es – begleitet von stimmungsvollen Rhythmen und vorbei an Gärten mit blühenden Krokussen – schnurstracks Richtung Halle zum Gamshurster Faschingsauftakt mit der Kinderfastnacht.

Simon Schmitt, „die oberste“ der Litzlocher Moorhexen durfte in der sehr gut besetzten Muhrgrundelhalle ein stimmungsvolles Programm präsentieren: Auftakt bildeten die jüngsten Narren aus dem Kindergarten, die mit ihren Erzieherinnen einige Tänze einstudiert hatten. Im zweiten Programmblock zogen die Gamshurster Grundschüler in die Halle und präsentierten, begleitet vom Lehrerkollegium als Band, eine Auswahl richtig „tierischer“ Lieder von der Maus auf Weltraumreise bis hin zum „Rap-Huhn“.

Einen Gastauftritt absolvierte die Mittlere Garde der Hellauen aus Önsbach und durfte, wie auch danach die Tanzgruppe der Grundschule Gamshurst um Carolin Funk mit ihrer flotten Darbietung, die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.

Als Dankeschön für den gelungenen Nachmittag überreichte „Oberhexe“ Simon Schmitt eine Spende an Schulleiter Martin Schübel und Kindergartenleiterin Sabrina Gräff zum Wohle ihrer Schützlinge, die das tolle Nachmittagsprogramm auf die Beine gestellt hatten.

Stürmung des Rathauses am „Schmutzige Durschdi“

Auch in Gamshurst waren Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern und seine Gefolgschaft von Ortschaftsrat und -verwaltung machtlos gegen die Erstürmung des Rathauses durch die Litzlocher Moorhexen samt „närrischer Gamshurster Revoluzzer“.

Vor der Stürmung gab es noch einen heiteren Rückblick auf die kleinen und großen „Sünden“ im vergangenen Jahr: So bekamen ein Musiker, der auf dem Weg zur eigenen Hochzeit „geblitzt“ wurde genau so sein „Fett ab“, wie eine Bewohnerin, die beim Einparken in Achern einen regelrechten Stau verursachte. Auch, dass der Acherner OB in Rottweil seinen eigenen „Narrensprung“ vollführte, als er seinem Fahrer nacheilte, da die Krawatte noch im Auto lag, während er zu einer Besprechung musste, blieb nicht verborgen.

„Geadelt“ – sowohl mit dem Fastnachtsorden als auch einer intensiven Konfettidusche wurden die Vorstände der Landjugend. Die „Geschäftsidee des Jahres brachte viel Bares“ – hatten sie doch beim letzten „Bunten Abend“ mehr Wurstsalat an die Gäste verkauft, als tatsächlich vorrätig war: „Eine kleine Abreibung ihr habt verdient an diesem Tag – als Strafe für den fehlenden Wurstsalat!“

Narrenbaum-Stellen auf dem Dorfplatz

Nach der Schunkelrunde im Anschluss an die erfolgreiche Erstürmung des Rathauses ging’s mit einer Polonaise in Richtung Dorfplatz.

Die Litzlocher Moorhexen stellten den Narrenbaum – und anschließend wurde bis in die Nacht noch kräftig gefeiert, dass die Fasnachtszeit bei uns in Gamshurst Einzug gehalten hat.

Brauchtumsabend der Litzlocher Moorhexen

Zum 15. Mal verwandelten die Litzlocher Moorhexen die Gamshurster „Muhrgrundelhalle“ am Fastnachts-Samstag in einen stimmungsgeladenen Hexenkessel.

„Oberhexe“ Simon Schmitt und seine auf mittlerweile über 40 Aktive angewachsene Hexenschar hatte sich kräftig ins Zeug gelegt, um beim komplett ausverkauften Brauchtumsabend ein fetziges Showprogramm mit Tanzauftritten und Guggenmusiken zu bieten. 44 befreundete Narrenzünfte und Vereine und viele weitere Besucher aus Gamshurst und der weiteren Umgebung waren zu Gast, um bei grandioser Stimmung einen Abend mit 13 Auftritten auf der Bühne zu erleben.

Zwischen den Showtänzen und Guggenmusiken legte – schon viele Jahre bewährt – das Team der Disco Showtime aus Legelshurst auf, und brachte die Halle mit den richtigen Rhythmen zum Tanzen.

Viele altbekannte Gäste aus den vergangenen Jahren, aber auch neue Gruppierungen, die erstmals bei den Gamshurster Hexen zu Besuch waren, präsentierten flotte Showtänze, wie die Groschwierer Frösch mit Deichbatscher, Tanzgruppe Ki-Passion aus Freistett, die Himbeergarde aus dem benachbarten Unzhurst, die Zeller Narrenzunft, Magic Twirl-Dancer aus Kehl, TFG Önsbach, die Showtanzgruppe Greffener Devils und die „Häschen“ der Tanzgruppe IndepenDance mit einer quirligen „Bunny-Show“.

Die Narrenzunft Baiersbronn absolvierte ihren Showtanz gewiss schweißtreibend im vollen Häs mit Maske.

Gleich vier Guggenmusiken – die „Nodeschrottler“ aus Ehrenstetten, „Schierebirzler“ aus Goldscheuer, die „letzten Heuler“ aus Sasbachried und die „Ohrequäler“ aus Schutterwald brachten eine ordentliche Ladung Live-Musik schräger und lauter Töne in die Halle und weckten nicht nur „das alte Fieber“.

Nach dem Bühnenprogramm ging die Feier bei ausgelassener Stimmung – sowohl auf der Tanzfläche als auch in der Bar – noch bis in die frühen Morgenstunden weiter.

Blooserball des Musikvereins am Rosenmontag

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