18000 Euro von den Gamshurster Jagdgenossen

Wertvolle Unterstützung für Vereine in der Coronazeit

Mit stolzen 18000 Euro unterstützt die Gamshurster Jagdgenossenschaft örtliche Vereine, denen in diesem Jahr durch den Wegfall von Veranstaltungen aufgrund der Coronapandemie wichtige Einnahmen fehlen.

Am Donnerstagabend trafen sich Vertreter der Vereine mit Johann-Georg Huschle, dem Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft, Oberbürgermeister Klaus Muttach und Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern auf dem Gamshurster Grillplatz zur Übergabe der Spende.

Die Gamshurster Jagdgenossenschaft, der alle Grundbesitzer des verpachteten Jagdgeländes angehören, verwaltet sich selbst und unterstützt mit ihren Erlösen schon seit vielen Jahren beispielsweise mit Investitionen den Friedhof und weitere Projekte im Ort.

Huschle begrüßte die Anwesenden mit der erfreulichen Nachricht, dass die Jagdgenossen auf Anregung von Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern beschlossen haben, den Vereinen mit einer Coronahilfe unter die Arme zu greifen.

Man hatte sich in der kürzlich abgehaltenen jährlichen Versammlung einstimmig auf eine Unterstützung von elf Vereinen geeinigt, denen es aufgrund der Einschränkungen durch die Coronapandemie nicht möglich ist, Einnahmen durch Veranstaltungen zu erwirtschaften: Geld, das fehlt, um laufende Kosten zu bedienen.

Jeweils 1000 Euro erhalten der Sportverein, der Motorradclub, die Gamshurster Landjugend, die Feuerwehr, die Anglergemeinschaft und die Narrenzunft Litzlocher Moorhexen. Mit je 2000 Euro werden der Fußballverein, der Hundesportclub und der Tischtennisverein bezuschusst. Über eine Unterstützung von je 3000 Euro freuen sich der Sängerbund / achorat und der Musikverein.

Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern gab sich sehr positiv überrascht, dass sein Vorschlag bei allen Jagdgenossen auf offene Ohren stieß und die Verteilung der großzügigen Zuschüsse in einer fairen und sachlichen Diskussion erfolgte. Dies sei ein deutliches Zeichen für eine intakte Dorfgemeinschaft. Morgenstern zeigte sich stolz, dass in Gamshurst solche Summen für die Vereine ausgeschüttet werden, was sicher nicht in vielen Ortsteilen der Fall sei.

Oberbürgermeister Klaus Muttach betonte, dass wir derzeit Dramatisches erleben – beim Blick in die Welt sehe man jedoch noch deutlich schwierigere Situationen als hierzulande. Zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens gab es keine Alternative – nun gelte es, dieses wieder hochzufahren. Dazu müssen die Vereine vielfältige Herausforderungen bewältigen und Lösungen finden – beispielsweise, in welcher Form man wieder eine Chorprobe ausrichten kann. Muttach dankte den Jagdgenossen für ihre Großzügigkeit und den Vereinen für ihren Einsatz, um das dörfliche Leben wieder zu aktivieren.

Im Namen der Vereine dankte Sängerbundvorsitzender Gerold Bahls der Jagdgenossenschaft für eine „tolle Geste, die uns alle zusammenschweißt“.

Anschließend luden die Jagdgenossen zu einem kleinen Umtrunk mit Imbiss ein – die Rentnertruppe des Vereins für Ortsgeschichte sorgte unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften für die Bewirtung.

Bild und Bericht: Marco Weber

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