NEUJAHRSEMPFANG 2026


Begrüßungskomitee
v. r. n l: Andreas Federle (stellvertr. Ortsvorsteher) Diana Kaiser (stellvertr. Ortsvorsteherin), Ortsvorsteher Simon Schmitt
Zuversicht und Mut in unruhiger politischer und wirtschaftlicher Gesamtlage war ebenso Thema des Neujahrsempfangs wie die Bedeutung des Vertrauens auf der Ebene von Ortschaft, Nachbarschaft und Familien.




Ortsvorsteher Simon Schmitt erinnerte an das auf den Weg Gebrachte. Mit der Sanierung habe die Toilettenanlage der Festhalle den Charme der 50er Jahre abgeben können. Das als Archivraum ausgebaute Dachgeschoss der Ortsverwaltung hat einen für Geschichte und Zukunft wichtigen Ort gebracht. Besonders wichtig für die Kinder ist der neue Radweg von Gamshurst nach Großweier. Das aktuell größte Zukunftsprojekt der Gemeinde sei das Baugebiet am südlichen Ortseingang. 69 Bauplätze brächten Zuhause für junge Familien und auch frischen Wind für die Ortschaft. Hinsichtlich des anstrengenden Baulärms sei nur Geduld hilfreich.
Soziale Projekte bringt der Förderverein für Kranken- und Familienpflege mit den „Schwätz- und Mitfahrerbänken“ auf den Weg.
Der Rentnertruppe und der Jagdgenossenschaft sei für neue Bänke um Gamshurst zu danken. Die elf Neugeborenen des Jahres hätten durch die „Wollmäuse“ ein schönes Erstlingsset als Gomschder Jung oder Gomschder Mädl bekommen. Dank hatte der Ortsvorsteher für alle Ehrenamtlichen. „Ihr schafft einen Ort der Tradition, des Zusammenhalts und der Lebensfreude.“ Besondere Freude dürfte im neuen Jahr das 100-jährige Bestehen der Feuerwehr bringen. „Wir werden im Juni feiern.“ Glückwünsche hatten auch Gemeindereferent Raimund Stockinger von der Kirchengemeinde. „Vertrauensaufbau beginnt in den Familien. Kirche will ein Ort der Stärkung sein“, ließ Stockinger wissen. Die neue große Kirchengemeinde soll den bereichernden Blick und neue Erfahrungen ermöglichen. Theo Maninger, Sprecher des achtköpfigen Gemeindeteams, lud für den 18. Januar zur Gemeindeversammlung beim Kirchencafé ein. Am ersten Juliwochenende wird man das Pfarrfest feiern. Unter anderem gebe es dann auch eine Ausstellung zur Ortsgeschichte. „Vor 100 Jahren brannte der Kirchturm.“ Ein besonderes Dankeschön gabs beim Empfang für Diana Kaiser. Die Ortschaftsrätin hatte für die Feier Springerle mit dem Ortswappen gebacken.



Text: Michael Karle, Bilder: Marco Weber und Ortsverwaltung
