Treffen Gründungsmitglieder der Freundeskreise

Was die Pandemie mit einer Jumelage macht, war unter anderem Thema beim Treffen der beiden Partnerschaftskomitees aus Gamshurst und dem elsässischen Achenheim. Hans Jürgen Morgenstern freute sich über 30 Gäste aus der Partnergemeinde und aus dem eigenen Ort auf dem Grillplatz ebenso wie über das durchaus mitspielende Wetter. Bis auf einen heftigeren Schauer blieb die Stimmung ungetrübt.
Raymond Leipp, seit Januar Ehrenbürgermeister Achenheims, zeigte sich begeistert über das lebendige grenzüberschreitende Miteinander wie er auch deutlich machte, dass Corona „alles lätz“ gemacht hat. „In den letzten eineinhalb Jahren war nicht viel möglich.“
Mit Hans Jürgen Morgenstern sieht der langjährige Bürgermeister der Elsassgemeinde jedoch durchaus, dass insbesondere an der Spitze viel für die Bewältigung dieser schweren Etappe getan werden konnte und musste. „Wir waren telefonisch bestens im Kontakt, es gab zwei Besuche von Delegationen und wir sind die 49 Kilometer zwischen unseren Gemeinden auch in dieser Zeit gefahren“, bestätigte Hans Jürgen Morgenstern. Die gegenseitigen Besuche der Fußballverein, des Chors Achorat, der Achenheimer Zirkusschule und natürlich der Musikvereine haben den besten Boden gegeben.

Was die Pandemie mit einer Jumelage macht, war unter anderem Thema beim Treffen der beiden Partnerschaftskomitees aus Gamshurst und dem elsässischen Achenheim. Hans Jürgen Morgenstern freute sich über 30 Gäste aus der Partnergemeinde und aus dem eigenen Ort auf dem Grillplatz ebenso wie über das durchaus mitspielende Wetter. Bis auf einen heftigeren Schauer blieb die Stimmung ungetrübt.
Raymond Leipp, seit Januar Ehrenbürgermeister Achenheims, zeigte sich begeistert über das lebendige grenzüberschreitende Miteinander wie er auch deutlich machte, dass Corona „alles lätz“ gemacht hat. „In den letzten eineinhalb Jahren war nicht viel möglich.“
Mit Hans Jürgen Morgenstern sieht der langjährige Bürgermeister der Elsassgemeinde jedoch durchaus, dass insbesondere an der Spitze viel für die Bewältigung dieser schweren Etappe getan werden konnte und musste. „Wir waren telefonisch bestens im Kontakt, es gab zwei Besuche von Delegationen und wir sind die 49 Kilometer zwischen unseren Gemeinden auch in dieser Zeit gefahren“, bestätigte Hans Jürgen Morgenstern. Die gegenseitigen Besuche der Fußballverein, des Chors Achorat, der Achenheimer Zirkusschule und natürlich der Musikvereine haben den besten Boden gegeben.
„Auf unsere 1964 gestartete Musikerpartnerschaft geht die Gemeinde-Jumelage ja zurück. Wir werden sie immer auch lebendig erhalten“, bestätigt Jacky Bechtold. Der 65 Jahre junge Musiker aus dem Elsass war 1964 schon als Kind beim ersten Beginn dabei. An diesem Sonntag erinnert er begeistert an den gemeinsamen Auftritt der Musikkapellen Gamshurst, Achenheim und Bohlsbach 2014 im Straßburger Münster. „Beethovens Europahymne klingt noch heute nach. Musik, die aus dem Herzen kommt, bringt uns eben immer aufs Neue zusammen.“
Roland Schaffner, bis zur letzten Kommunalwahl stellvertretender Bürgermeister in Achenheim und auch wichtiges Mitglied der Partnerschaftskommission, erläutert, warum er sich in der Jumelage für die Region, für Europa und für den Frieden engagiert. „Mein Vater wurde mit dem Maschinengewehr zur Wehrmacht gezwungen. Seine Brüder waren bei der französischen Armee. Der Vater aus Russland dann eine schwere Hirnverletzung mitgebracht. Sein Überleben verdankt er letztlich einer deutschen Familie, die ihn mehr als ein Jahr im Keller versteckt hat.“ Er freut sich, wie die anderen Mitglieder des Partnerschaftskomitees, wenn solche Erfahrungen auch mit Kindern und Jugendlichen geteilt werden können. „Zum Glück haben wir auch eine Partnerschaft zwischen den beiden Schulen schon beginnen können“ erinnert Hans Jürgen Morgenstern an den letzten gemeinsamen Besuch der Schulkinder in Straßburg.
Dass Corona nicht weiter „alles lätz“ macht wie bisher, hofft auch Nathalie Schaffner. Die Lehrerin unterrichtet die Kinder in Achenheims Ecole Maternelle. Wenn die in der übernächsten Woche wieder zur Schule kommen, soll es „vor allem gesund“ weiter gehen. Immerhin hat Achenheim eine etwa fünfmal so hohe Inzidenzzahl wie aktuell die Ortenau. „Wir konnten im vergangenen Schuljahr nahezu durchgehend unterrichten. Hoffentlich bleibt das so“, sagt Nathalie Schaffner, während Patricia Deutsch aus Achenheim „nach Corona“ zu gerne eine gemeinsame Wanderung im Elsass organisieren würde. „Der Rundgang um Gamshurst und die Begegnung in Straßburg haben uns sehr gut zusammen gebracht.“
In den Blick genommen werden also allseits wieder anstehende Treffen. „Wenn wir im Dezember den klingenden Advent mit einem Konzert der Stimmen der Berge feiern, ist auch Achenheim dabei“, ist Hans Jürgen Morgenstern überzeugt. Ebenso findet er besten Anklang mit seinem Vorhaben, am 14. Mai 2022 erstmals zu einem gemeinsamen Hock ins Gamshurster Dorf einzuladen. „Das könnte dann durchaus eine neue gemeinsame Tradition werden.“ Aber bis dahin wird er sich sowohl in Gamshurst mit dem Freundeskreis wie mit Raimond Leipp und dem ebenfalls Jumelage begeisterten Bürgermeister Valentin Rabot noch öfter besprechen.

Stichwort Jumelage Gamshurst – Achenheim

1964 – erstes Treffen der Musikvereine Gamshurst und Achenheim.
2014 – 50 Jahre Musikvereinspartnerschaft im Straßburger Münster.
2015 – erstes Treffen des Gemeinderats Achenheim und des Ortschaftsrats Gamshurst.
2017 – die politischen Gremien beschließen die Jumelage. Bildung eines Freundeskreises in Gamshurst und eines Komitees in Achenheim.
2018 – Offizielle Feiern zum Start der Jumelage in Gamshurst und in Achenheim mit Unterzeichnung der Urkunde.

Text: Michael Karle/Bilder: Marco Weber

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