Neuer Friedhof – gärtnergepflegte Grabfelder

Einweihung gärtnergepflegte Grabfelder in Gamshurst

Viel Anerkennung und strahlende Gesichter gab es bei der Einweihung der gärtnergepflegten Grabfelder am Friedhof in Gamshurst. Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern freute sich über viel Engagement seitens der Spender, der örtlichen Jagdgenossenschaft und der Rentnertruppe, die einmal mehr hohen Einsatz fürs Gelingen eines wichtigen Werks erbracht hatte.

> Danke konnte der Ortsvorsteher auch denen sagen, die sich seitens der > Stadt Achern und der Friedhofsgärtner um die Realisierung gekümmert hatten. Nicht zuletzt zählen dazu auch die Ortschaftsräte, die zusammen mit der Ortsverwaltung die Ergebnisse einer Umfrage nach Bestattungsbedürfnissen umgesetzt hatten. „Wir haben jetzt ein Ensemble mit einem erfreulich parkähnlichen Charakter und vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten. Der Friedhof bietet Schatten, Brunnen und Sitzmöglichkeiten, wie es sich sehr viele gewünscht haben. Und nicht zuletzt sind alle Hauptwege durch ehrenamtlichen Einsatz gepflastert.“ Einen besonderen Beitrag zur Aufenthaltsqualität bilde auch die jetzt eingesäte Blumenwiese. „Dass es hier immer blüht, kommt der Optik und den Insekten zugute.“ Pfarrer Joachim Giesler führte an, dass der Friedhof ein Ort des Trostes und der Hoffnung ist. „Menschen wollen und sollen auch dort bestattet werden können, wo sie gelebt und sich engagiert haben und nicht außerhalb ihrer Lebensgemeinschaft“, so der Pfarrer, der den Segen über die Neugestaltung gab. Über die 45 Gräber, die jetzt als Urnengräber am Baum, normale Urnengräber oder durch Erdbestattungen belegt werden können, freute sich Gärtnermeister Eberhard Dinger für die badischen Friedhofsgärtner ebenso, wie über weitere 45 Möglichkeiten, ein schlichtes Rasengrab zu bekommen. Oberbürgermeister Klaus Muttach lobte die in der Neugestaltung auf  sehr ansprechende Weise zum Ausdruck kommende menschliche und christliche Grundhaltung. „Hier wird den Toten bleibender Respekt und Würde gegeben.“ Einen eigenen kleinen Gedenkstein erhielt Marie Bühler, die in Erinnerung an ihren in Gamshurst verstorbenen Mann eine Spende in fünfstelliger Höhe gemacht hatte. Josef Schell, Bürger Gamshursts, zählt ebenso zu den großzügigen Spendern, wie die Jagdgenossenschaft, die mit 5000 Euro zur Pflasterung der Wege beigetragen hat. Als Spende dürfen nicht zuletzt auch die über 1000 Arbeitsstunden gezählt werden, die von der Gamshurster Rentnertruppe mit viel Teamwork in die Neugestaltung des Friedhofs eingesetzt wurden.  Ein Ort des Respekts und der Hoffnung – Pfarrer Joachim Giesler segnete die gärtnergepflegte Grabanlage, die 90 neue Ruhestätten auf Gamshursts Friedhof ermöglicht.

Text: Michael Karle

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