Neujahrsempfang 2020

Freude und Anerkennung für Erreichtes, aber auch anstehende Aufgaben waren Thema beim Neujahrsempfang von Ortschaft und Pfarrei. Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern konnte wieder erfreulich viele Hände schütteln und zusammen mit dem Pfarrer und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Regine Schwall-Geier Brezelstücke verteilen.

Klimawandel, Frieden, Europa und das Ehrenamt stellte Ortsvorsteher Morgenstern in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Mit dem Verbindungsweg von der Finkenstraße ins Kleinfeld, der umfassenden Neugestaltung des Friedhofs und der Stromverbindung des Grillplatzes habe man Wertvolles erreicht. „Der Friedhof enthält mit dem Brunnenplatz ein wunderbares Schmuckstück, das neue gärtnergepflegte  Grabfeld einen gepflasterten Weg wie alle Fußwege auf dem Friedhof. Und den Grillplatz können wir ab sofort als „gute Stube“ der Ortschaft auch im Winter nutzen“, führte Morgenstern Meilensteine der durch Ehrenamt geförderten Entwicklung an.

Weiterhin sei die Außenanlage des U3-Bereichs im Kindergarten entwickelt worden. Ebenso hat man wertvolle Umweltmaßnahmen mit dem städtischen Umweltbeauftragten Stefan Engel und in Absprache mit den Landwirten realisiert. Für den bereits fünften „Klingenden Advent“ mit dem Konzert von „Achorat“ und den „Stimmen der Berge“ konnte Morgenstern gar höchstes Lob vom Oberbürgermeister anführen.

 „Ich habe großen Respekt vor dem, was Ihr so alles leistet“, fasste

der Ortsvorsteher seine Anerkennung für viele Ortsbewohner an. Fürs begonnene Jahr kündigte Hans Jürgen Morgenstern an, dass Schule und Kindergarten saniert werden sollten und eine Radwegeverbindung nach Litzloch über einen vorhandenen Wirtschaftsweg geführt werden soll. Für die Asphaltierung werden immerhin 110.000 Euro benötigt. Saniert werden müsse auch das Dach des Hauses der Vereine und man will neue Hallenmöbel. Hildegard Walter durfte die Ehrung zum „Vereinsgesicht des Jahres“ entgegen nehmen.

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35 Jahre war sie zunächst als Vorsitzende, später als Ansprechperson für die Frauengemeinschaft verantwortlich. „Du hast Freude, Frohsinn, Kameradschaft mit Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft verbunden“, lobte der Ortsvorsteher unter dem Beifall der Besucher. Pfarrer Joachim Giesler machte Mut, Änderungen in der Kirche offensiv anzugehen. Wenn Aktive etwa am ersten Märzwochenende unter der Überschrift Maria 2.0 nach Freiburg gehen, seien alle eingeladen, mitzugehen. Um Weichen gut zu stellen, so Joachim Giesler, brauche man wieder gute Kandidaten für den Pfarrgemeinderat, der am 22. März neu gewählt wird. „In der kommenden Periode werden die bisherigen Gemeinden des Dekanats Acher- Renchtal eine einzige Kirchengemeinde sein“, erklärte der Pfarrer. Was das für die kirchliche Verwaltung und Pastoral bedeutet, werde sicherlich schon bald entschieden sein. „Ohne Ehrenamtliche wären wir in der Kirche schon lang am Ende. Wir wollen jedoch, dass der Glaube auch künftig lebendig bleibt“, warb der Pfarrer um Engagement und dankte allen, die sich bereits in Ortschaft und Kirche für andere einsetzen.

Text: Michael Karle/Bilder: Marco Weber

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